Es kam aus dem Keller!

"Pitters" - Düsseldorf hat eine neue Biermarke

Es kam aus dem Keller!: "Pitters" - Düsseldorf hat eine neue Biermarke Es kam aus dem Keller!: "Pitters" - Düsseldorf hat eine neue Biermarke Foto: Pitters

Die schönste Stadt am Rhein hat eine neue Biermarke - und diesmal ist es kein Alt! Im Rahmen eines Events der Destination Düsseldorf mit und für Fortuna Düsseldorf flossen bereits die ersten Liter des Craftbeers "Pitters" in durstige Kehlen.

Zugegeben: Das 3:3 der Fortuna auswärts gegen Bayern München begünstigte den Bierverbrauch maßgeblich. Dennoch, oder gerade deswegen zeigten sich die Gäste begeistert. "Pitters ist ein unverfälschtes, unfiltriertes Kellerbier – naturbelassen, ein wenig malzig-süß und mit fest-feiner Schaumkrone“, beschreibt es Ulf Beecken. Er ist Chef von "Beecken's Agentur" aus der Altstadt, die die Marke entwickelt hat. Gebraut hat sie der deutsche Craftbeer-Pionier Sebastian Sauer.

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Wer ein Pitters der ersten Charge probieren will, sollte sich sputen: In den Verkauf kommt zunächst nur eine limitierte Auflage von 250 "Pitters Packs" (Trägerkörbe mit fünf 0,33l-Flaschen, einem Pitters-Glas und einem Edelstahl-Flaschenöffner) – und das nur nach Terminabsprache in den Räumen der Agentur über den Dächern der Altstadt. "Dazu gibt’s ein Set mit zehn verschiedenen Bierdeckeln", sagt Beecken. Der Preis: stolze zehn Euro inklusive Pfand und vorherigem kräftigen Probeschluck.

Das steckt dahinter

Namenspatron Pitter ist ein (fiktiver) Köbes mit Herz und Seele. Pitter hat viele Jahre rund um den Globus seine Leidenschaft gelebt und kehrt jetzt in seine Heimat zurück. Mit im Gepäck: seine eigene Rezeptur, das Ergebnis seiner lebenslangen Erfahrung. Pitters – das leckerste Bier der Welt. Meint zumindest Pitter.

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Zu dieser Geschichte passt Pitters-Chefbrauer Sebastian Sauer laut Beecken wie kein Zweiter. Vier bis fünf Monate pro Jahr ist er in Sachen Bier im Ausland unterwegs, vielfach in den USA, 2017 sogar in Nordkorea. "Nebenbei kann Sebastian optisch glatt als Pitters Bruder durchgehen", schmunzelt Beecken. Als einer der allerersten Craftbeer-Brauer Deutschlands lässt Sauer mit seiner Marke Freigeist Bierkultur seit 2009 ausgestorbene und tot geglaubte Bierstile wieder auferstehen. Zugleich braut und verfeinert er aber auch klassische Biere.

Erst mailen, dann trinken

Bleibt die Frage: Warum ist zum Start nur so wenig Pitters vergleichsweise kompliziert zu haben? "Wir machen mit Pitters immer einen Schritt nach dem nächsten", antwortet Beecken. "Zuerst haben wir einen Brauer gesucht und dann mit ihm das aus unserer Sicht perfekte Bier entwickelt. Jetzt wollen wir wissen, ob es den anderen Menschen auch so gut schmeckt wie uns.“ Dafür wolle man möglichst eine direkte Rückmeldung und das funktioniere am besten im persönlichen Verkauf mit vorheriger Verkostung.

Wer Interesse hat, kann sich ab sofort über ub@pitters.beer direkt an die Agentur wenden. "Wir koordinieren dann mehrere Tasting-Events, zu denen wir Interessenten einladen."

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Das "HoP" - Pläne fürs eigene Brauhaus

"Wenn Pitters gut ankommt, wird der zweite Braukessel deutlich größer", sagt Beecken, der über das Bier hinaus ambitionierte Pläne verfolgt. "Ein Köbes wie Pitter passt am besten in sein eigenes modernes Brauhaus, das "Home of Pitters", oder kurz "The HoP".“ Die entsprechende Marke hat Beecken bereits beim Deutschen Marken- und Patentamt eingetragen, in der Altstadt eine gleichnamige GmbH gegründet und einen erfahrenen Düsseldorfer Gastronom an der Seite.

Was jetzt noch fehlt: ein oder mehrere Investoren, die das ambitionierte Projekt mit umsetzen wollen. "Darüber spricht man am besten bei einem frischen Pitters", meint Beecken. Auch dafür werden etliche Liter der ersten Charge benötigt.

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