Liebeserklärung einer Spanierin an die Stadt

Beatriz' verliebtes Düsseldorf-Video

Liebeserklärung einer Spanierin an die Stadt: Beatriz' verliebtes Düsseldorf-Video Liebeserklärung einer Spanierin an die Stadt: Beatriz' verliebtes Düsseldorf-Video Foto: Christoph Reichwein
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Eine Drohne schickte Beatriz Huélamo über Düsseldorf. Mit der filmte sie den Rhein, die Altstadt, die Radschläger, Pommes essende Mädels an den Kasematten. So setzte die 34-Jährige Düsseldorf ein kleines Denkmal.

Beatriz Huélamo arbeitet eigentlich für die Hotelsuchmaschine Trivago, dort produziert sie Unternehmensfilme - daher auch ihr Know-how für ihre Liebeserklärung an ihre neue Heimat. Den Film "Düsseldorf: A place at the Rhine" drehte die Spanierin mit ihrer digitalen Spiegelreflexkamera aber aus purer Leidenschaft. Vor acht Jahren kam sie hierher, um Joberfahrungen zu sammeln, und hat sich dabei regelrecht in die Stadt verliebt. Ihr Film zeigt Düsseldorf und seine vielen Gesichter mit einem liebevollen, fast schon poetischen Blick.

Bei dem Unternehmen Trivago arbeiten mehr als 1400 Kollegen aus 75 verschiedenen Ländern. "Die meisten hatten keine Vorstellung von Düsseldorf, bevor sie herkamen. Düsseldorfer sollen bei gutem Wetter immer in die Parks gehen, lautete ein gängiges ,Vorurteil'", wie Huélamo amüsiert berichtet. "Freunde und Berufskollegen betonten die positive Atmosphäre in der Stadt. Viele meiner deutschen Freunde hingegen sind gerne der Meinung, dass Düsseldorf eher spießig sei", so die Spanierin.

Für mich hat Düsseldorf genau die richtige Größe.

"Ich komme aus Madrid. Eine große Stadt, von der aus man nicht so schnell mal eben in der Natur ist. Für mich hat Düsseldorf genau die richtige Größe, so dass man überall schnell hinkommt - auch raus aus der Stadt." So fährt die junge Frau viel Rad, wenn das Wetter mitspielt. Und besucht zum Beispiel ihr geliebtes Benrather Schloss. "Man kann auch wunderbar den Rhein entlangfahren, und ich denke, dass er der Stadt sehr viel gibt. Ich vermisse allerdings hin und wieder die Sonne."

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Sie selbst ist glücklich über das Feedback der Einheimischen. "Manchmal kommt es auf die Perspektive an. Ich bin ja jemand, der nicht von hier kommt, aber in Düsseldorf eine neue Heimat gefunden hat. Mein Blick ist noch nicht so abgenutzt." Wer den Hochglanzfilm auf der Videoplattform Youtube sieht, versteht sofort, dass die Dreharbeiten rund ein Jahr dauerten. Die Szenen sind aufwendig, "und ich wollte alle vier Jahreszeiten zeigen".

Der rote Faden in der Geschichte des Videos ist der Rhein, "der die Stadt für mich so lebendig macht". Sie habe versucht, Düsseldorf mit all seinen Facetten und Kontrasten zu zeigen, "so dass man einen guten Eindruck davon bekommt, was man hier alles erleben kann". Auch die wichtigen Großveranstaltungen wie Karneval, der Japantag oder die große Kirmes sollten in den Film einfließen. Außerdem kommen der Rheinpark, die Deutsche Oper, die Altstadt, die Tonhalle und viele weitere sehenswerte Orte im Film vor.

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So sehr Beatriz Huélamo ihre neue Heimat liebt: Sie nimmt jetzt erst einmal eine kleine Auszeit, die sie nach Asien führen wird. "Ich will reisen und neue Länder entdecken. Es ist gut und wichtig, manchmal eine Pause zu machen." Nach dem Sabbatical kehrt sie zu Trivago und nach Düsseldorf zurück und bringt vielleicht eine filmische Liebeserklärung an eine asiatische Stadt mit.

Quelle: RP