Kunstprojekt an der Heinrich-Heine-Universität

Der Uni-Campus soll schöner werden

Kunstprojekt an der Heinrich-Heine-Universität: Der Uni-Campus soll schöner werden Kunstprojekt an der Heinrich-Heine-Universität: Der Uni-Campus soll schöner werden Foto: Maren Knapp Voith
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Der Campus der Heinrich-Heine-Uni gilt gemeinhin nicht gerade als architektonische Perle.

Zwischen den brutalistischen Betonbauten der 60er und 70er Jahre stehen heute verteilt Neubauten aus Glas oder auch provisorische Container-Quartiere, die die steigende Zahl an Studierenden aufnehmen sollen. Abgeschieden von der Düsseldorfer Innenstadt verirren sich selten fremde Besucher auf den Campus.

Dass dieser allerdings einige sehr interessante architektonische und kulturelle Besonderheiten zu bieten hat, zeigt nun das Projekt „Campus Beautiful“. „Wir wollen den Campus attraktiver für die Studierenden, aber eben auch für Besucher von außerhalb machen“, sagt die Mitorganisatorin Maren Knapp-Voith.

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Im Rahmen eines kunsthistorischen Seminars erarbeiteten die Studenten ein Konzept, das die Freiflächen und die wechselnden Raumlandschaften des Campus bespielt. „Dazu haben wir elf Studenten der Kunstakademie eingeladen, die sich künstlerisch mit dem Campus und der HHU auseinandersetzen“, sagt Knapp-Voith. Herausgekommen sind Arbeiten mit den verschiedensten Herangehensweisen.

So bespielt Steffen Jopp die architektonisch ganz wunderbare geodätische Kuppel im botanischen Garten mit einer Soundinstallation während Sabrina Podemski fünf Flaggen auf dem zentralen Platz vor der Bibliothek hisst, die sich aus den Nationalfarben der HHU-Studierenden zusammensetzt.

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Eingebettet sind die elf Arbeiten in den vom Landschaftsarchitekten Georg Penker entworfenen Freiraum zwischen den Unigebäuden. Dieser als künstliche Deichlandschaft gestaltete Raum besticht auch heute noch mit seinen roten Ziegelpflaster, begrünten Innenhöfen, Wasserbecken und sanften Erdwällen. „Leider wird, auch durch die Neubauten auf dem Campus, diese gestaltete Landschaft, die an den Niederrhein erinnert, nicht mehr so wahrgenommen“, sagt Knapp-Voith.

Mit dem Projekt „Campus Beautiful“ wollen die Studierenden nun das Bewusstsein für diesen außergewöhnlichen Raum wieder stärken. „Die Künstler haben sich nämlich auch kritisch mit der derzeitigen Nutzung und der Nutzbarkeit des Raumes auseinandergesetzt“, erklärt Knapp-Voith.

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Quelle: RP