Kult-Festival im September

Düsseldorf Festival lädt zu Rundfahrt auf dem Rhein

Kult-Festival im September: Düsseldorf Festival lädt zu Rundfahrt auf dem Rhein Kult-Festival im September: Düsseldorf Festival lädt zu Rundfahrt auf dem Rhein Foto: Bretz, Andreas (abr)
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Das Düsseldorf Festival ist in greifbarer Nähe. Die Macher des Kulturfestes luden auf den Rhein, um erste Details bekannt zu geben.

Mutige Grenzüberschreitungen zwischen den Kunstformen sind ein Markenzeichen des Düsseldorf Festivals, das 2019 seine 29. Saison erlebt. Haupt-Schauplatz ist vom 11. bis 30. September wieder das Theaterzelt auf dem Burgplatz. Daneben sind weitere Spielstätten wie die Johanniskirche, das Tanzhaus NRW oder das Sign-Hochhaus im Medienhafen eingebunden. Am Freitag stellten Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, die Gründer und künstlerischen Leiter des Festivals, die Glanzlichter des Programms vor. Bei einer Mini-Kreuzfahrt auf dem Rhein waren als „Appetithappen“ via Bildschirm außergewöhnliche Musiker und tollkühne Akrobaten zu sehen. „Es sind wieder einige Superstars der Szene dabei“, kündigt Andreas Dahmen an.

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Die wilden Spanier von Aurora interpretieren den Flamenco neu. Mulatu Astatke, eine Koryphäe der afrikanischen Musikgeschichte, verzwirbelt bei „Zwischen Addis Abeba und Havanna“ unterschiedliche musikalische Stile. Stets beeindruckend sind burleske Clowns wie Martin Zimmermann, der bei seiner Deutschland-Premiere „Eins Zwei Drei“ ein teuflisches Dreieck zeichnet. Bei „Vertikal“ stellen Mourad Merzouki & Compagnie Käfig den Hiphop buchstäblich auf den Kopf. Auch dieses Spektakel ist eine Deutschland-Premiere, ebenso „Passager“ von der kanadischen Truppe Les 7 doigts de la main, „Humans“ von Yaron Lifschitz & Circa oder „Forces of the North“ von Next Zone. Mit „Outwitting the Devil“ feiert die Akram Khan Company ihre bildgewaltige NRW-Premiere.

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Andreas Dahmen: „Wir experimentieren auch mit unbekannten Performance-Künstlern.“ Ein Drittel des Festival-Etats von 1,3 Millionen Euro kommt von Stadt und Land. Den weitaus größeren Teil finanzieren Sponsoren, darunter IDR, Metro und Rheinische Post. „Ohne Unterstützer geht es nicht“, sagt Christiane Oxenfort. „Es ist schwierig, diese Gelder jedes Jahr neu zu akquirieren, wir haben starke Konkurrenz. Unser Motor sind die Künstler, das Herz des Festivals.“

 

 

Quelle: RP