Maruyasu in den Schadow Arkaden

Hier gibt's Sushi für zwischendurch

Maruyasu in den Schadow Arkaden: Hier gibt's Sushi für zwischendurch Maruyasu in den Schadow Arkaden: Hier gibt's Sushi für zwischendurch Foto: Düsseldorf geht aus

Red Roll, Goma Tuna, Nigiri, Toro und Co.: Die Auswahl bei Maruyasu in den Schadow Arkaden ist riesig, doch können die japanischen Spezialitäten auch die Testesser überzeugen?

Samstag, 13 Uhr, mitten in Düsseldorf: Es ist Rushhour in den Schadow Arkaden. Nach – oder auch zwischen – der Shopping-Tour steht für viele Besucher ein Mittagssnack auf dem Programm. Augenscheinlich entscheiden sich besonders viele für den japanischen Sushi-Imbiss Maruyasu, denn hier ist mit Abstand die längste Schlange zu sehen.

Wir fühlen uns ein wenig wie auch dem Markt

Wir reihen uns ein und erhalten so immerhin noch die Möglichkeit, in den ausgelegten Speisekärtchen zu blättern. Zum Glück haben wir schon vorher geplant, denn kaum an der Reihe, muss es schnell gehen. Wir fühlen uns ein wenig wie auf dem Markt, während wir der Bedienung – insgesamt vier Leute wuseln hier gleichzeitig herum – unsere Bestellung zurufen und, je nachdem, wo die jeweilige Sushi-Variation liegt, mit ihr vor der breiten Theke hin- und herwandern.

Es gibt laufend freie Plätze

Außer Maguro (mageres Thunfischfilet) ist alles vorrätig, leider bemerken wir erst nach dem Bezahlen, dass doch einiges schiefgegangen ist: Die Miso-Suppe fehlt und einige Bestellungen wurden offenbar im Stimmengewirr falsch verstanden, sodass etwas anderes auf dem Teller liegt, als wir eigentlich essen wollten. Schade, aber wohl der Hektik der Rushhour geschuldet. Da die Schlange nicht kürzer wird, verkneifen wir uns ein neuerliches Anstellen, um nachzuordern. Stattdessen nehmen wir an einem der schlichten dunklen Tische Platz – da die Gäste nicht allzu lange bleiben, gibt es laufend freie Plätze.

Marayusu Düsseldorf Japaner - image/jpeg So sieht die Theke beim japanischen Sushi-Imbiss Maruyasu aus.

Eby Fry Chumaki, Red Roll, Goma Tuna und Co.

Während Sojasauce auf dem Tisch steht, werden Wasabi und Ingwer in ausreichender Menge auf den Tellern drapiert. Es kann also losgehen mit dem Verzehren. Ich halte mich an die gerollten Varianten: Eby Fry Chumaki – mit frittierter Riesengarnele und Surimi, Red Roll – mit Thunfischfilet, Gurke und rotem Tobikko-Rogen außen – jeweils für 1,30 Euro das Stück und California Uramaki – mit Lachs, Gurke und Capelin-Fischrogen außen – für 1,20 Euro das Stück. Die Röllchen sind ausgesprochen groß, daher braucht man von ihnen nicht viele, um satt zu werden. Mit viel Reis und wenig Fisch überzeugen sie geschmacklich nur teilweise. Irgendwie merkt man den Häppchen an, dass sie nicht ganz frisch zubereitet wurden, sondern schon eine Zeit in der Theke auf einen Käufer warten.

Richtig lecker ist aber das Goma Tuna: Thunfischtatar, mariniert in Spezialsauce, auf Reis und im Algenblatt – für 2,90 Euro. Der Preis ist stolz, aber das feine Tatar in Kombination mit der würzigen Sauce schmeckt ausgesprochen lecker. Mein Co-Tester setzt auf Nigiri, also die Sushi-Varianten, bei denen der Fisch auf dem gekochten Reis liegt. Obwohl Maguro nicht verfügbar ist, braucht er auf Thunfisch nicht zu verzichten: Mit Toro – Filet aus dem Bauch – für 2,90 Euro das Stück und Chutoro – Filet aus dem Flankenteil – für 2,50 Euro das Stück, gibt es noch weitere Variationen des Raubfisches zu probieren. Meine Begleitung zeigt sich zufrieden, findet es aber schade, einmal nur ein kleines Endstück des Fisches erwischt zu haben. Bei den Klassikern Tekka und Sake Maki – einfache Röllchen mit Thunfisch beziehungsweise Lachs in der Mitte – für je 0,70 Euro das Stück ist alles in Ordnung. Aber so richtig ins Schlemmen, das wir vom Sushi-Essen sonst gewohnt sind, kommen wir irgendwie nicht.

Zum Nachtisch gibt es einen Reiskuchen

Nachdem es wegen des wuseligen Bestellens mit meiner Vorspeise schon nicht geklappt hat, kann sich mein Co-Tester, bei dem die Bestellung insgesamt besser lief, nun noch über eine Nachspeise hermachen: Daifuku ist ein Reiskuchen mit süß eingekochten Azuki- Bohnen. Urteil: sehr mächtig und sehr süß. Ein echter Magenschließer. Wir sind wirklich satt, haben für beide Teller, einen Nachtisch, einen grünen Tee und ein Softgetränk aber auch knapp 55 Euro ausgegeben.

Fazit: Das Sushi ist nicht überragend gut, aber für einen Mittagssnack zwischen Bummeln und Shoppen durchaus geeignet.

Infos zum Restaurant:

  • www.maruyasu.de
  • Schadow Arkaden; Telefon 8 68 19 37; Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11 - 20 Uhr; sonntags und feiertags geschlossen
  • Carsch-Haus, Delikatessa; Heinrich- Heine-Platz 1; Telefon 8 60 60 67; Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 11 - 20 Uhr; sonntag geschlossen
  • keine EC-Karte/keine Kreditkarten
  • Hauptgericht 6 - 21 Euro

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Quelle: Düsseldorf geht aus