Political Mother Unplugged
Foto: Agathe_Poupeney

Die 31. Ausgabe des Düsseldorf Festival bietet bis zum 27. September wieder ein gut gefülltes Programm mit Musik, Tanz, Theater und Neuem Zirkus. Auf der Suche nach Grenzerfahrungen kehrt das Festival in diesem Jahr – natürlich mit allen vorgeschriebenen Hygieneregeln – zurück in das Theaterzelt auf dem Burgplatz. Doch auch abseits vom Burgplatz könnt ihr einiges erleben: Wir fassen die Highlights zusammen.

Die Grenzlinien zwischen den Kunstformen überschreiten und ganz neue Mixturen präsentieren: Das hat sich das Festival auf die Fahne geschrieben. Dabei treten viele international gefeierte Künstler auf, die hierzulande zum ersten Mal vor Ort sind. Unter den neun Glanzlichtern des Programms finden sich gleich drei Deutschlandpremieren, eine Uraufführung und eine NRW-Premiere.

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Im vergangenen Jahr bot das Düsseldorf Festival als Reaktion auf die Pandemie und die Reisebeschränkungen vor allem Künstlern der Region eine Bühne. Im zweiten Corona-Jahr sind nun auch wieder internationale Ensembles zu Gast, die im Theaterzelt auf dem Burgplatz Kreationen zeigen, die ihre Experimentierfreude zwischen Avantgarde-Tanz, Performance, Neuem Zirkus und Konzert-Session ausloten.

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Das sind die Highlights vom Düsseldorf Festival 2021

Zum Festivalauftakt feierte die Produktion „Political Mother unplugged“ des hoch gehandelten Choreografen Hofesh Shechter Deutschlandpremiere (koproduziert vom Düsseldorf Festival): Eine Mischung aus Tanztheater und Rockkonzert, die mit elementarer Körperlichkeit mitreißt. Am 9. und 10. September wird die Aufführung jeweils um 20 Uhr wiederholt.

Der Schlagzeuger Yussef Dayes gilt als einer der aufregendsten Vertreter der neuen Londoner Jazzszene, er bewegt sich elegant von psychedelischen Varianten des Jazz bis zur Weltmusik. Erleben dürft ihr ihn im Trio am 11. September ab 20 Uhr.

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Das Choreografen-Duo Nawal und Abou Lagraa hat mit „Premier(s) Pas“ (12. und 13. September, 20 Uhr) für die Compagnie La Baraka Choreografien zu Musik von Samuel Barber, Olivier Innocenti und Bach entwickelt. Der Schweizer Choreograf Martin Zimmermann zeigt als Deutschlandpremiere seine neueste Kreation „Danse Macabre“ (15. und 16. September, 20 Uhr) mit drei tragikomischen Figuren, über deren Schicksalsgemeinschaft eine weitere skurrile Figur schwebt: Der Tod als schelmischer Strippenzieher.

>> Tickets zu allen Events finden sich auf der Homepage des Düsseldorf Festival <<

Movimento – Radtour mal anders

Movimento
Foto: Nane Weber

Am 12. September bildet der Rhein den landschaftlichen Hintergrund für „Movimento“, das neue Veranstaltungsformat für Ohren, Kopf und Beine zwischen Düsseldorf und Köln unter dem rheinischen Motto „D’r Rhing erop – d’r Rhing eraf“.

Am Tag des offenen Denkmals ist auf 28 Kilometern für Trainierte oder familienfreundlichen 10 Kilometern von 9 bis 19 Uhr in der Kulturregion ein vielseitiges Programm zu erradeln. Vorbei an Schlössern und Klöstern, Auen und Baggerseen gibt es Kurzkonzerte, Kleinkunst und Besichtigungen. Die Tour startet am Benrather Schloss mit einem Wandelkonzert der Düsseldorfer Hofmusik.

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Internationale Künstler und erfolgreiche Eigenproduktionen

Circa Humans 2.0
Foto: Pedro Greig

Aus Australien kommen der hoch dekorierte Circa Contemporary Circus und Choreograf Yaron Lifschitz mit „Humans 2.0.“: Eine rasante, hoch artistische Performance, die der Schwerkraft spottet und erstmals in Deutschland zu erleben ist. „Humans 2.0“ ist am 17, 18. und 19. September ab jeweils 20 Uhr zu sehen.

Der englischen a-cappella-Tradition huldigt das Ensemble „VOCES8“ (18. September, ab 19 Uhr) mit Werken von Thomas Tallis bis Igor Strawinsky. Im buchstäblichen Sinn Handwerk präsentieren Michèle Anne De Mey und Jaco Van Dormael am 21. und 22. September mit „Cold Blood“: Sie lassen Hände und Finger in Miniaturbühnenbildern virtuose Tänze aufführen, die live gefilmt auf eine Riesenleinwand projiziert werden.

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Tabula Rasa
Foto: Eva Berten

Die erfolgreiche Eigenproduktion „Tabula Rasa“ (24., 25. und 26. September, ab 20 Uhr) wird aus dem letzten Jahr übernommen und in der ureigenen Festivalspielstätte in einer Neufassung auf die Bühne kommen. Regisseur Christian Eggert und Choreograf Takao Baba inszenieren furiosen Urban Dance und Artistik zu Live-Musik mit der Ausnahme-Formation „Urbanatix“.

Zum Abschluss des Festivals gibt es schließlich Afrobeat, Jazz, Funk, und Latin mit dem Kölner „Muito Kaballa Power Ensemble“ (27. September, ab 20 Uhr). Die zehnköpfige Band entstand aus der One-Man-Show des Kölner Multiinstrumentalisten und Straßenmusikers Muito Kaballa und verspricht exotischen Sound.

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