Angelina Heger, Giulia Siegel, Noah Becker und Co.

Promi-DJs – Top oder Flop?

Angelina Heger, Giulia Siegel, Noah Becker und Co.: Promi-DJs – Top oder Flop? Angelina Heger, Giulia Siegel, Noah Becker und Co.: Promi-DJs – Top oder Flop? Foto: Tonight.de/Embassy of Music/RTL

Also mal ganz im Ernst - DJs in Clubs, was machen die denn schon groß? Kopfhörer aufsetzen, ein paar Knöpfchen drücken und ab und zu mal begeistert in die Luft boxen. Dafür gibt’s dann 'ne Menge Asche, Getränke umsonst und den ganzen Abend nur die Musik, die man selbst hören will. Ein super Job also! Das denkt sich zumindest RTL-Reality-Blondchen Angelina Heger. Denn die will nach ihrer steilen Trash-TV Karriere vom Bachlor-Häschen zur Dschungel-Heulsuse jetzt neuerdings auch als DJane durchstarten.

Und damit ist sie nicht alleine. Viele Konsonanten-Promis versuchen inzwischen, ihre eingeschlafenen Karrieren mit coolen Auftritten an den Turntables wieder zu beleben. Aber das gelingt ihnen oft nur mit mäßigem Erfolg - oder gar nicht.

Vom Trash-TV hinter's DJ-Pult

Bachelor, Dschungelcamp, Promi-Dinner, Promi-Shopping Queen, Playboy. Inzwischen bleiben für Angelina Heger nicht mehr viele Möglichkeiten übrig, fürs Nichtstun bezahlt zu werden. Wie gut, dass sie gerade jetzt ihre ganz große Liebe zur Musik entdeckt hat. Was für ein praktischer Zufall! So kann sie nun nämlich als „DJane“ auf große Clubtour gehen und die Massen begeistern.

Das gleiche dachten sich vor ihr auch schon Ex-Bachelor Paul Janke, Berufstochter Giulia Siegel und TV-Nackedei Micaela Schäfer. Sie alle legen nämlich regelmäßig in hippen Clubs auf und heizen der Menge orgendlich und gekonnt ein. Haha, Spaß! Sie stehen natürlich oft in weniger hippen Dorfdiskotheken hinter dem DJ-Pult und spielen eine einstündige Playlist ab. Paul und Giulia wippen dazu wenigstens noch enthusiastisch mit und tun so, als würden sie eifrig an verschiedenen Reglern rumregeln, Micaela ist einfach nur fast nackt und grinst. Wir schämen uns beim Anschauen ein bisschen und unser Daumen ist so weit unten, dass wir aufpassen müssen, ihn nicht in Hundekacke zu tunken.

Reich mit Nichtstun

Aber nicht nur unsere deutschen Promis versuchen, sich mit der Musik ein paar Groschen dazuzuverdienen. Auch internationale Stars haben das DJing als neue Art der Selbstvermarktung für sich entdeckt. Hotelerbin Paris Hilton zum Beispiel legt seit letztem Jahr regelmäßig in den Schickimicki-Schuppen von St. Tropez und Ibiza auf – und hat dafür jetzt sogar einen Newcomer-Preis bekommen. Eine Auszeichnung, die in der Szene allgemein für Gelächter sorgte. Paris wird’s egal sein, denn sie kassiert pro Auftritt bis zu einer Million Euro und gehört damit allen Ernstes zu den fünf bestverdienensten „DJs“ der Welt. So viel Geld für einmal Knöpfchen drücken – wir sehen in Angelinas Äuglein schon den Neid aufkochen.

Nachwuchs mit Ambitionen

Es gibt allerdings auch prominente Nachwuchs-DJs, bei denen diese Bezeichnung mehr ist, als nur ein kleiner Scherz des Managements. Noah Becker, der Spross von Tennis-Urgestein Boris Becker, zum Beispiel arbeitet schon seit einigen Jahren an seiner Karriere als DJ Knowa und hat bereits in Clubs in Miami, London, Ibiza und auch Düsseldorf aufgelegt. Auch der Nachwuchs des ehemaligen französischen Winzling-Präsidenten Sarkozy, Pierre Sarkozy, hat sich als DJ Mosey einen Namen in der internationalen DJ-Szene gemacht – und war sogar schon im Düsseldorfer attic zu Gast. Und zwar ohne fertige Playlist! So ganz in echt! Dafür gibt’s von uns ein Däumchen nach oben.

Promiauflauf am Partywochenende: Noah Becker als DJ im Dr. Thompson's Promiauflauf am Partywochenende Noah Becker als DJ im Dr. Thompson's Zum Artikel » Musik, Mode und Zukunftspläne: Noah Becker aka „DJ Knowa“ im Interview Musik, Mode und Zukunftspläne Noah Becker aka „DJ Knowa“ im Interview Zum Artikel » Präsidentensohn macht den DJ: Pierre Sarkozy erobert Düsseldorf Präsidentensohn macht den DJ Pierre Sarkozy erobert Düsseldorf Zum Artikel »

Das Fazit

Liebe TV-Sternchen: Wir wissen, ihr braucht Geld. Der Bachelor zahlt nicht ewig, und die Dschungelkohle ist auch irgendwann auf den Kopp gehauen. Das verstehen wir, wirklich! Aber dann geht doch vielleicht lieber kellnern. Oder brutzelt ein paar BigMacs. Wenn wir feiern gehen, wollen wir nämlich gerne richtige Musik von echten DJs hören und keine YouTube-Playlist mit Angelinas crazy Lieblingshits. Dann schon lieber French House von Pierre Sarkozy. Der kann immerhin nichts für seine Berühmtheit und gibt sich ab und zu sogar richtig Mühe. Mühe, hörst du, Micaela?
In der Hoffnung für eine bessere Zukunft für unsere Ohren, die TONIGHT.de-Redaktion.