Foto: Pe3k/shutterstock
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In Zeiten von Corona ist das mit dem Sex so eine Sache. Wenn man nicht gerade mit seinem Partner unter einem Dach wohnt oder beide über eigene vier Wände verfügen, muss man mitunter schon erfinderisch werden.

Klar, es gibt die Möglichkeit, es im Auto zu tun. Oder direkt ganz im Freien (was bei den aktuellen Temperaturen aber wohl nur im äußerst dringenden Notfall ertragbar scheint). Generell gilt das auch für Singles, aber der Großteil von ihnen dürfte es dieser Tage schwer haben, einen Partner für ein Schäferstündchen zu finden – immerhin droht eventuell eine Infektion mit dem Coronavirus.

Was also tun? Die Antwort liegt auf bzw. in der Hand: Selbstbefriedigung. Und wie klappt diese besonders gut? Natürlich mit Pornos! Das weiß auch der kanadische Internet-Erotik-Riese „Pornhub“, schließlich verdient er damit sein Geld.

Und das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung gegenüber den vielen einsamen Menschen da draußen durchaus bewusst. Als Italien als erstes Land eine Ausgangssperre verhängte, solidarisierte sich „Pornhub“ mit den Menschen im Land und verschaffte ihnen freien Zugang zum ansonsten kostenpflichtigen Premium-Angebot:

Wegen Coronavirus: Pornhub schenkt Italienern Premium-Zugang

Knapp zwei Wochen später hat das Coronavirus weiter seine Kreise gezogen. Knapp 500.000 Infizierte soll es weltweit geben, gestorben sind rund 21.000. Immer mehr Länder haben strenge Regeln auferlegt, was den Aufenthalt in öffentlichen Räumen angeht, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Seinen Teil dazu beitragen möchte auch „Pornhub“ und hat daher beschlossen, der ganzen Welt die Premium-Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. „Da weltweit fast eine Milliarde Menschen wegen der Coronavirus-Pandemie isoliert sind, ist es wichtig, dass wir ihnen helfen und ihnen eine angenehme Möglichkeit bieten, sich die Zeit zu vertreiben“, erklärte Vizepräsident Corey Price in einer Pressemitteilung. „Wir hoffen, dass die Menschen durch die weltweite Erweiterung unseres Angebots an kostenlosem Pornhub Premium einen zusätzlichen Anreiz haben, zu Hause zu bleiben und das Virus damit einzudämmen.“

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Alles, was der interessierte Nutzer dafür tun muss, ist, sich auf der eigens eingerichteten Seite entweder damit einverstanden zu zeigen, sich zu isolieren oder sich – sofern nicht möglich – regelmäßig die Hände zu waschen und „Social Distancing“ zu praktizieren. Anschließend muss noch ein Benutzerkonto eingerichtet werden und schon kann die wilde Fahrt losgehen. Vielleicht ja mit einer von diesen Damen:

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Übrigens: Auch den Darstellerinnen und Darstellern greift „Pornhub“ unter die Arme. Sämtliche Einnahmen ihrer Produktionen dürfen sie im April behalten, lediglich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15 Prozent wird fällig.

Zusätzlich spendet „Pornhub“ einen Betrag von 25.000 US-Dollar an das „Sex Workers Outreach Project“, das sich für die Rechte von Sexarbeiterinnen einsetzt, denen aufgrund von Bordell-Schließungen derzeit auch Einnahmen fehlen.