Sex
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In einer Wohnung sind Zettel an der Tür nichts Ungewöhnliches. Der Anlass einer Botschaft, die momentan auf Facebook die Runde macht, ist allerdings besonders pikant.

„Mich freut es außerordentlich, dass ihre Höhepunkte gerade jetzt im Sommer sogar den 10-Minuten-Takt der Münchner S-Bahn noch toppen können“, ist auf dem Zettel mit dem Betreff „Ihr Sexualverhalten“ zu lesen.

Trotzdem ist der bzw. die unbekannte „Geschädigte“ offenbar so gar nicht angetan vom lauten Sex des Nachbarn und hat folgende Bitte: „Könnten Sie nach Möglichkeit Ihren Akt der erfüllten Liebe in Zukunft etwas geräuschgemindert vollziehen?“

Im Anschluss wird klar, worum es genau geht. Denn offenbar hat der umtriebige Nachbar keinen gewöhnlichen Geschlechtsverkehr, sondern versucht sich angeblich regelmäßig am Dirtytalk à la Egon Kowalski. „Du geile Alte“, ein aufforderndes „Stellungswechsel“ sowie „Pack den Prügel endlich aus“ sollen zu seinem Repertoire gehören.

Der Verfasser fände diese Ausdrucke zwar „durchaus interessant“, wolle sie als Single aber nicht gerne hören, „wenn ich alleine und frustriert mit der Schokolade vor meinem Fernseher sitze“.

Ob das nimmersatte Paar sich die Botschaft zu Herzen genommen hat, ist nicht überliefert. Dafür zeigen sich zumindest die User solidarisch mit der vom Lärm betroffenen Person, überhäufen diese mit Komplimenten oder berichten von ähnlichen Ereignissen, die sie bereits erlebt haben. Einer meint: „Ganz klar…. Er oder sie bracht ’ne Einladung zum Dreier„.

Angesichts der Frustration, die augenscheinlich herrscht, mit Sicherheit keine schlechte Idee – bis der nächste Nachbar sich beschwert.