Jessa Rhodes
Foto: instagram.com/missjessarhodes

Wie sieht der Arbeitsalltag eines weiblichen Pornostars aus? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, dem dürfte bei der Frage-Antwort-Runde von Pornodarstellerin Jessa Rhodes auf Reddit das Herz aufgegangen sein. Es blieben keine Fragen – und vor allem keine Antworten offen.

„Iam Pornstar Jessa Rhodes, AMA!“, heißt der Thread auf Reddit, den die Blondine in der vergangenen Woche startete. „AMA“ steht kurz für „Ask Me Anything“ (Deutsch: „Frag mich alles“). Und der Name ist Programm, denn ihre Fans hatten da durchaus ein paar Fragen zum Job als Pornodarstellerin. Weder die Fragensteller, noch der Pornostar nahmen dabei ein Blatt vor den Mund.

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Jessa Rhodes ist ein Porno-Profi. In ihrer Filmografie finden sich so klangvolle Titel wie „Bikini Outlaws“ (2013), „Moms Bang Teens 9“ (2014), „The Art of Anal Sex“ (2018) und „They Come in Peace“ (2019). Keine Frage, Jessa Rhodes weiß, wovon sie spricht, wenn sie über das Pornogeschäft redet.

Ein User fragte die 26-Jährige, die vor ihrer Karriere als Pornodarstellerin auch als Stripperin und Aktmodel aktiv war, ganz unverblümt danach, was passiert, wenn sie an Drehtagen ihre Tage bekommt. Der wissbegierige Herr wollte es zudem ganz genau wissen: „Ich habe mich immer gefragt, wie das ist, wenn du deine Tage hast? Nimmst du dir dann immer eine Woche im Monat frei?“

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JessaRhodes.Com BTS/ make up: @lucyritam

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Jessa klärte den Mann auf, wie die Porno-Industrie mit der monatlichen Blutung von Darstellerinnen umgeht. Und zwar kurz und knapp: „Wir machen uns sehr gut sauber und benutzen dafür einen Schwamm. Du hast gefragt.“ Im Klartext heißt das: Für Pornodarstellerinnen gibt es keine Auszeiten. The show must go on! Das wusste schon Freddie Mercury von der britischen Rockband „Queen“.

Schämt sie sich für ihren Job? Kein bisschen! Wie Leute, die sie neu kennenlernt, auf ihren Beruf reagieren? „Ich schäme mich überhaupt nicht dafür und spreche es sofort an, wenn mich Leute fragen, was ich beruflich so mache.“ Und die meiste Zeit genießt sie sogar ihr Leben als Pornodarstellerin.

„Wenn ich ehrlich bin, genieße ich 90 Prozent der Zeit. Ich bin jetzt seit sieben Jahren in der Industrie, das macht es für mich einfacher“, sagt sie darauf angesprochen. Sie wisse mittlerweile worauf es bei den Szenen ankomme, kenne alle Winkel und Beleuchtungsprobleme. Anfangs war das noch anders, da war ich sehr nervös und ängstlich, mich vor der Kamera zu öffnen. Ich konzentrierte mich zu sehr darauf, dass zu machen, was der Regisseur von mir verlangte, anstatt mich einfach darauf zu konzentrieren, guten Sex zu haben.“

Und doch ist nicht immer alles nur Spaß. Angesprochen auf ihre längste gedrehte Szene, schrieb sie: „Ich war einmal für 24 Stunden am Set. Das war kein besonders spaßiger Tag.“ Sie zieht ein nachvollziehbares Fazit. Und sie gibt interessante Eindrücke in das alltägliche Leben eines Pornostars. Wer den ganzen Thread lesen möchte, wird hier fündig.