Foto: Shutterstock/ Kaspars Grinvalds
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In Zeiten von Corona fragen sich sicherlich viele, was sie mit der ganzen Freizeit alleine in den heimischen vier Wänden anfangen sollen. Dabei ist Selbstbefriedigung nicht einfach nur eine Möglichkeit zum Zeitvertreib, sondern hilft sogar gesundheitlich.

Verständlicherweise macht sich eigentlich jeder aktuell wegen des Coronavirus besonders viele Gedanken um seine Gesundheit, viele versuchen sich aufgrund der kritischen Situation auf verschiedenen Wegen noch extra zu schützen.

Manche helfen mit Vitaminen nach oder lassen sich schnell noch einmal beim Hausarzt impfen. Aber das Immunsystem stärken und sich dabei noch vergnügen? Diese Kombination ist auch möglich!

Sex in Zeiten des Coronavirus: Was ändert sich?

Längst geht es bei Selbstbefriedigung nicht nur um einen sexuellen Effekt für Mann und Frau. Durch regelmäßige Orgasmen verbessert sich auch der Leukozytenspiegel. Was sind aber noch einmal Leukozyten?

Den Begriff kennen viele entweder noch aus dem Biologie-Unterricht oder auch vom Blutspenden. Dabei handelt es sich um die weißen Blutzellen, die in erster Linie Krankheitserreger und Fremdkörper im Körper bekämpfen wollen.

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Durch einen höheren Leukozytenspiegel hat man im Körper höhere Kapazitäten, um eben diesen Erregern entgegenzutreten und sich gesund zu halten. Beim Orgasmus wird darüber hinaus auch einiges an Serotonin, auch bekannt als „Wohlfühlhormon“, ausgeschüttet.

Das Hormon Cortisol löst Stress aus und der Cortisolspiegel soll entsprechend möglichst gesenkt werden. Gerade in diesen unruhigen Zeiten ist wichtig, sich nicht zu sehr stressen zu lassen und mit sich im Reinen zu sein – dafür können die Hormone Dopamin und Oxytocin, die darüber hinaus ebenfalls das Immunsystem stärken, sorgen.

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Nicht nur das Immunsystem oder der Stressabbau profitieren aber von der Selbstbefriedigung – es gibt noch weitere körperliche Effekte von Orgasmen, die in den vergangenen Jahren durch Studien erforscht wurden.

An der Uni Münster wurde zum Beispiel festgestellt, dass sexuelle Aktivität gegen Kopfschmerzen helfen kann. Bei einer Studie haben 60 Prozent der befragten Migränepatienten angegeben, Befriedigung helfe ihnen gegen die Symptome.

Zudem haben die Universitäten in Columbia und Stanford im Rahmen von wissenschaftlichen Studien erforscht, dass Frauen mit mindestens einem Orgasmus in der Woche folglich seltener mit Unregelmäßigkeiten bei ihrem Zyklus zu kämpfen haben.