Dildo
Foto: Paul Stringer / Shutterstock.com (Symbolbild)

Es war eigentlich nur ein Scherz: Ein Duisburger Sexshop hat angesichts der Coronakrise ein „Dildo-Taxi“ ins Leben gerufen. Jetzt ist es plötzlich ein Geschäft.

„Ich wollte was Witziges in dieser Zeit“, erklärte Silke Heimsoth, die Inhaberin des Erotikladens „Pussy Pleasure“, nachdem ihr Laden Mitte der Woche geschlossen werden musste.

Am Mittwoch hatte Heimsoth ein bearbeitetes Foto von einem Auto mit der Aufschrift „Dildo-Taxi“ bei Facebook gepostet – zum Spaß. Daraufhin hätten sich aber viele Kunden gemeldet, die wirklich etwas bestellen wollten. Mit der Resonanz habe sie nicht gerechnet.

Andere Länder, andere Hamsterkäufe – wer hortet was?

Mittlerweile fahre das Auto tatsächlich durch die Gegend und liefere Ware wie Gleitmittel oder Vibratoren aus – allerdings ohne Aufschrift. Kunden könnten im Online-Shop des Erotikladens die Produkte bestellen und dann am besten per Vorkasse bezahlen. Die Inhaberin möchte ihre Idee logistisch noch einmal verfeinern: „Für eine Packung Kondome für 4,90 Euro setze ich mich nicht ins Auto“.

Die Stadt Duisburg hatte Mitte der Woche Geschäften des Einzelhandels den Betrieb zunächst grundsätzlich bis zum 19. April verboten. Zunächst hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Quelle: dpa