Wegen Corona: Kölner Shopping-Meile wird zur Einbahnstraße für Fußgänger

Wenn es um die Eindämmung der Corona-Pandemie geht, wird die Stadt Köln äußerst kreativ. Jüngste Idee: eine Shopping-Einbahnstraße.
Köln Hohestraße
Foto: Shutterstock/Aliaksandr Antanovich

Der Stadt Köln scheinen die Ideen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht auszugehen. Nachdem sie eine 2G-Regelung für alle Kölner Weihnachtsmärkte beim Land NRW angefordert und durchgesetzt hatte, folgt jetzt der nächste Corona-Hammer: An den vier Adventssamstagen sowie am verkaufsoffenen Sonntag am 19. Dezember 2021 soll die Hohe Straße für Fußgänger zur Einbahnstraße werden.

Ob kauflustige Kölner und Touristen dann vom Dom in Richtung Cäcilienstraße oder umgekehrt spazieren dürfen, stehe noch nicht fest, wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekanntgibt. Wie genau der Fußgängerstrom umgesetzt werden soll, ist ebenfalls noch nicht klar. Die Stadt wolle privates Sicherheitspersonal mit der Aufgabe beauftragen, die Menschenmasse bei ihrer Shoppingroute zu gängeln.

Kölner Hohe Straße wird zur Einbahnstraße – an diesen Tagen

Und das sind die Termine, an denen die Stadt Köln das Einbahnstraßen-Prinzip auf der beliebten Shopping-Meile zwischen Dom und Neumarkt durchsetzen will:

  1. Adventssamstag, 27. November 2021
  2. Adventssamstag, 4. Dezember 2021
  3. Adventssamstag, 11. Dezember 2021
  4. Adventssamstag, 18. Dezember 2021
  5. Verkaufsoffener Sonntag, 19. Dezember 2021

Während das Einbahnstraßen-Prinzip von einem privaten Sicherheitsunternehmen kontrolliert werden soll, werden die zahlreichen Weihnachtsmärkte in der Kölner City vom Ordnungsamt überprüft und auf die Einhaltung der 2G-Regelung kontrolliert.

 

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Stadt rät trotz 4. Welle zur Anreise mit Bus und Bahn

Weil die Stadt mit einem hohen Andrang in der Vorweihnachtszeit rechnet, rät sie Kölnern und Besuchern mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Eine erhöhte Gefahr der Virusverbreitung sehe die Stadt darin nicht. Ein Sprecher zu Tonight News: „Im ÖPNV gilt ja Maskenpflicht. Es gab in der Vorweihnachtszeit schon Tage, da kamen die Leute stundenlang nicht aus dem Parkhaus raus, weil es so voll war.“ Das wolle man in diesem Jahr verhindern. Außerdem setzen KVB und VRS zusätzliche Busse ein.