Video von tanzender Polizistin auf Kölner CSD geht viral – und sorgt für Aufregung

Auf dem Christopher Street Day in Köln wurde eine Polizistin beim Tanzen gefilmt. Das Video ging viral – und verursachte eine breite Diskussion.

Eine tanzende Polizistin auf dem Christopher Street Day in Köln hat für eine breite Diskussion gesorgt. Auf einem kurzen Video, welches in den sozialen Medien viral gegangen ist, sieht man eine Beamtin, wie sie sich von der ausgelassenen Stimmung kurz mitreißen lässt und mit Teilnehmern der Parade tanzt.

Der Clip bewegt die Gemüter. Denn anstatt die tanzende Polizistin als Zeichen von ausgelassener und friedlicher Stimmung zu betrachten, sowie die integrative Kraft des CSD zu feiern, gibt es viel Kritik auf verschiedenen Ebenen. Mal wird der Beamtin mangelnde Neutralität vorgeworfen, dann wieder falsches Auftreten, weil sie ja eine Uniform trage und damit den Staat repräsentiere. Wieder andere ziehen sogar die Verbindung zu 1969, als die Polizei einst gewaltsam gegen queere Menschen vorging – die Geburtsstunde des Christopher Street Day.

Ein User fordert sogar ein Disziplinarverfahren. „Polizist:innen sind dazu verpflichtet, sich neutral zu verhalten“, erklärt er.

CSD in Köln: Video zeigt tanzende Polizistin

Doch neben den vielen kritischen Äußerungen gibt es auch etliche Nutzer, die das Positive hinter dem Tanz sehen. So schreibt ein User etwa: „Das gibt gute Laune, einfach mal zeigen das Polizisten auch nur Menschen sind.“

Ein weiterer User brachte es auf den Punkt mit den Worten: „Polizisten sind auch nur Menschen! Ich find es schön.“

Aber ganz egal, wie man es dreht und wendet: Der virale Hit ist dem Macher bzw. der Macherin und der Polizistin sicher. Und das geteilte Echo dürfte sich letztlich nur in wenigen Blasen abspielen. Was bleibt, ist am Ende der positive Eindruck einer Polizistin, die mit den Anwesenden eine gute Zeit hatte und einen erfreulichen Dienst verrichten konnte.

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