Spaziergänge in Köln: Das sind die schönsten Strecken

Nicht zuletzt wegen Corona erfreuen sich Spaziergänge auch bei allen Menschen ohne sportlichen Hintergrundgedanken größter Beliebtheit. Einfach mal abschalten und den Kopf an der frischen Luft frei bekommen – herrlich! Wir zeigen wo ihr in Köln dem grauen Alltag entrinnen könnt!
Köln Rheinpark mit Blick auf Kölner Dom
Quelle: telesniuk / Shutterstock.com

Dank monatelangem Lockdown fällt vielen Leuten daheim die Decke auf den Kopf. Kein Wunder also, dass der klassische Spaziergang eine ungewöhnliche Renaissance erlebt: Man blickt auf vom Smartphone und Monitor, wendet sich mit einem glückseligen Grinsen vom Fernseher ab, schließt die Tür hinter sich und atmet erstmal tief auf. Sonne, frische Luft, Ruhe vom Alltag – ja, so schön kann „draußen“ sein.

Selbst eingefleischte Großstädter entdecken in ihren Vierteln immer neue Sehnsuchtsorte. Abseits der Massen und stark befahrenen Straßen locken kleine Parks, urige Alleen und sehenswerte Altbauten. Ob im Grünen oder mitten in der Stadt, in diesem Beitrag begeben wir uns am hellen Ende der rheinischen Bierskala auf große Tour: Wir zeigen euch die schönsten Spaziergänge in Köln!

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Rheinpark

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Die Auszeichnung als „schönster Park Deutschlands“ im Jahr 2007 liegt gefühlt bereits ein halbes Jahrhundert zurück, dennoch kann sich das große Areal zwischen Deutz und Mülheim auch heute noch blicken lassen – und protzt zugleich mit einigen der interessantesten Attraktionen der Stadt, sei es für Touristen, Einheimische, Junge und Alte.

Der Tanzbrunnen im Süden ist eine der populärsten Event-Locations der Stadt, die Claudius Therme an der Zoobrücke im Norden lockt zum Entspannen, der Park selbst bietet Kindern einen tollen Spielplatz und Spaziergängern spannende Entdeckungen an allen Ecken und Enden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde mit der legendären Kleinbahn, die dort seit der Bundesgartenschau 1957 (!) ihre Kreise zieht?

Für Touristen ganz weit oben auf der To-Do-Liste: Ein Ausflug mit der Seilbahn über den Rhein, inklusive fantastischer Aussicht auf die Kölner Altstadt, den Dom und den Musical Dome. Wer einfach nur spazieren will, findet hier etliche Routen: Für einen Spaziergang vom Tanzbrunnen, unter der Zoobrücke vorbei am Jugendpark, bis zur Katzenbuckelbrücke am Ende der Mülheimer Insel benötigt ihr etwa 30 Minuten.

Tipp: Als Parkplatz bietet sich das linksrheinische Parkhaus am Zoo an – hier zahlt ihr für Kölner Verhältnisse einen günstigen Kurs. Von dort kommt ihr mit der Rheinseilbahn zum Rheinpark, oder ihr überquert die Brücke zu Fuß – hier locken vor allem zum Sonnenuntergang tolle Foto-Momente. Alternativ könnt ihr auch an der Claudius Therme und direkt unter der Zoobrücke parken.

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Poller Wiesen

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Köln Poller Wiesen

Quelle: frederikloewer / Shutterstock.com

Sie sind der perfekte Startpunkt für jeden Spaziergang in Köln: Rund um die Poller Wiesen lassen sich gleich mehrere schöne Rundgänge starten, da sich in unmittelbarer Nähe gleich drei Rheinbrücken wiederfinden: Die Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen im Süden, die Severinsbrücke im Norden und die Südbrücke gleich nebenan. Dabei fast immer im Blick: die genial gestalteten Kranhäuser im Kölner Rheinauhafen.

Tipp: Wer nach seiner langen Runde am Rhein entlang Appetit bekommt, der sollte mal das Poller Fischerhaus ins Visier nehmen: Lecker Kölsch, leckere Currywurst und gemütliches Biergarten-Feeling im Sommer lassen die Zeit hier schnell verfliegen.

Tipp 2: Wer gerne etwas weiter laufen und aus seinem Spaziergang eine kleine Wanderung machen will, der pilgert im Süden einfach weiter in Richtung Westhovener Aue. Hundebesitzer freuen sich über eine große Hundewiese, Naturliebhaber schauen noch fix beim Westhovener See vorbei.

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Königsforst

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Über den Königsforst ließe sich problemlos ein eigener Beitrag mit den schönsten Spazier- und Wanderstrecken schreiben: Mit über 2.500 Hektar ist das (auch als “grüne Lunge Kölns” bekannte) Gebiet größer als sieben New Yorker Central Parks, oder fast zwölf mal so groß wie der Tiergarten in Berlin. Eine Menge Fläche, um den Gedanken freien Raum zu lassen und die zerebralen Knotenpunkte mit Sauerstoff zu versorgen.

Das Problem an der Sache: Der Königsforst liegt nicht wirklich zentral in Köln, sondern erstreckt sich im fernen Osten der Stadt als Bestandteil der Bergischen Heideterrasse. Mit dem Auto fahrt ihr vom Hauptbahnhof rund 20 bis 30 Minuten, je nach Verkehr auch gerne mal 40 bis 50 Minuten.

Zu den Highlights vor Ort zählen der Monte Troodelöh, die mit rund 118 Metern höchste Erhebung der Stadt, die Schmitzebud als Start- und Treffpunkt für Fahrradfahrer und Wanderer sowie einige charmante Biergärten und Restaurants wie das Portal Steinhaus, die Forsbacher Mühle und der Landgasthof Heideblick.

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Escher See

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Escher See Beach Club

Quelle: Düsseldorf TONIGHT.de

Im Stadtteil Chorweiler ist der Escher See sicher einer der populärsten Anziehungspunkte und bietet euch einzigartige Südseestimmung samt Beachclub, Sportmöglichkeiten, Kulinarischem und Kinderspielplatz.

Wer vor dem Sonnenbad auf den Holzterrassen noch spazieren will, der findet in der Umgebung erstaunlich viel Auswahl: Der Escher See ist nur einer von vielen Seen vor Ort, unter anderem lohnt sich ein Rundgang um den benachbarten Pescher See (mit zentralem Kinderspielplatz). Die etwas weiter entfernte Baadenberger Senke, Stöckheimer See und Große Laache unterhalten Spaziergänger und Radfahrer ebenfalls.

Tipp: Wer gerne etwas weiter läuft, oder gar mit dem Fahrrad unterwegs ist, der steuert vom Escher See in Richtung Westen zum Orrer Wald. Über die nahen Felder lassen sich zahlreiche Routen und Rundwege bestreiten. Wer zwischendurch Hunger bekommt, der schaut im kleinen Ort Auweiler in der Taverne Pohlhof vorbei oder gönnt sich im Auweiler Büdchen was „auf die Hand“.

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Stadtwald

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Egal ob zum Spazieren gehen, Joggen oder für eine kleine Fahrradtour, im westlich von der Innenstadt gelegenen Kölner Stadtwald findet jeder sein Glück. Eingebettet in den Stadtteil Lindenthal findet ihr in diesem großen Naherholungsgebiet ein Wildgehege, Weiher, Wasserkanäle, Sport- und Spielplätze und ein weitverzweigtes Wegenetz – alles übrigens komplett kostenlos, denn einen Eintritt verlangt hier niemand von euch.

Gastro-Tipps: Einen exklusiven Ausblick auf den Adenauerweiher gibt es im Club Astoria. Das japanische Restaurant Zen liegt nur einen Steinwurf entfernt südlich vom Stadtwald auf der Bachemer Straße 236. Eher deftig und gemütlich geht es im urigen Lokal „Zum kleinen Marienbildchen“ zu. Auf der Dürener Straße Richtung Osten reiht sich derweil ein Restaurant ans nächste. Hungrig muss hier garantiert niemand nach Hause pilgern.

Schade: Typisch für Köln sind die Parkmöglichkeiten vor Ort stark begrenzt. Eine Alternative sind die Parkplätze an den Tennisplätzen im Norden des Parks, sowie am Rand der Friedrich-Schmidt-Straße, nahe Hültzplatz. Wenn der Wochenmarkt vor Ort ist, habt ihr hier aber auch keine Chance mehr. Kurz: Wer die Wahl hat, der reist besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Übrigens: Wer sich weiter südlich orientiert, der kann gleich mit unserem nächsten Tipp weitermachen …

Decksteiner Weiher

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Bereits seit Ende der 1920er Jahre gilt der Decksteiner Weiher als einer der wichtigsten Orte in Köln, um die Seele baumeln zu lassen. Einst angelegt als Übungsstrecke für Ruderbegeisterte, finden sich rund um die beiden Wasserflächen des Weihers viele sportliche Kultstätten der Stadt: Vom „Geißbockheim„, dem Clubhaus des 1. FC Köln, über den „TrimmFit“ Fitness Park, der historischen Sehenswürdigkeit Fort Deckstein bis hin zum etwas in die Jahre gekommenen Haus am See, inklusive wunderbarer Aussicht auf das Wasser.

Spaziergänger erwartet vor allem im Herbst ein besonderes Naturschauspiel: Wenn sich die Blätter der Kastanien verfärben, bleibt kein Handy in der Hosentasche. Aber auch im Winter, Frühling und Sommer bieten sich hier viele schöne Foto-Momente.

Tipp: Wer seinen Spaziergang am liebsten als Rundgang plant, der startet im Norden von der Bachemer Landstraße aus, oder im Süden von der Berrenrather Straße.

Tipp 2: Mit den Öffentlichen erreicht ihr den Decksteiner Weiher per Stadtbahn-Linie 13 (Haltestelle Sülzgürtel) und der Stadtbahn-Linie 18 (Haltestelle Klettenbergpark).

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Forstbotanischer Garten und Friedenswald

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Quelle: kacege / Shutterstock.com

Eine grüne Oase für Jung und Alt im Kölner Süden: Wer das mal mehr, mal weniger laute Hintergrundrauschen der nahen Autobahnen ignorieren kann (das Gebiet liegt nahe dem Kreuz Köln Süd), findet hier einen wirklich prächtigen botanischen Garten mit Bäumen und Sträuchern aus aller Welt, darunter sogar Mammutbäume, riesige Rhododendren und einem japanischen Garten. Sahnehäubchen obendrauf: Der Eintritt ist frei!

Die Kids freuen sich über den großen Abenteuer-Spielplatz und freilaufende Pfaue, Spaziergänger und Jogger genießen die sprießende Flora vor allem im Frühling. Wer noch mehr Fitness-Programm benötigt, der nutzt den recht neuen Trimm-dich-Pfad. Dank eigenem Parkplatz ist das Gelände auch für alle von außerhalb schnell zu erreichen.

Info: Der Forstbotanische Garten ist behindertengerecht gestaltet und setzt auf Barrierefreiheit und einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz.

>> Eine Übersichtkarte für das Gelände findet ihr hier! <<

Öffnungszeiten Forstbotanischer Garten:

  • Januar, Februar, November, Dezember: 9 bis 16 Uhr
  • März, September, Oktober: 9 bis 18 Uhr
  • April, Mai, Juni, Juli, August: 9 bis 20 Uhr

Mit Bus und Bahn erreicht ihr den Forstbotanischen Garten und Friedenswald über die Stadtbahn-Linie 16 (Haltestelle Rodenkirchen Bahnhof oder Siegstraße). Nebenbei halten auch die Bus-Linie 131 und 135 in der Nähe.

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Schlösser Brühl

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Schlösser Brühl / Augustusburg Köln

Ein durchaus royales Spaziervergnügen bietet euch das Areal rund um das Augustusburger Schloss im südlichen Stadtteil Brühl, bei Touristen allen voran bekannt für das nur einen Steinwurf entfernte Phantasialand. Was gemeinhin als „Schloss Brühl“ bezeichnet wird, hört offiziell auf den Titel „Welterbestätte Schlösser Brühl“ – und umfasst neben dem prominenten Augustusburger Schloss auch das südöstlich gelegene Schloss Falkenlust.

Selbst wer sich für Schlösser und historisches Kulturgut nur einen feuchten Kehricht interessiert, kommt auf dem riesigen Gelände aus dem Staunen und Schwärmen kaum heraus: Die zentrale Promenade über den Palmersdorfer Bach versetzt euch bereits höchst pompös zurück ins 18. Jahrhundert, die angrenzenden Gärten und Parkanlagen verzaubern dann komplett.

Für einen Spaziergang vom Schloss Augustusburg bis zum Schloss Falkenlust könnt ihr circa eine halbe Stunde einrechnen, den Rückweg bestreitet ihr am besten über den Palmersdorfer Hof, einem weiteren Kulturgut der Stadt.

Nice to know: Der Ortsname „Brühl“ leitet sich vom ursprünglich lateinischen „brogilus“ ab und bedeutet soviel wie „Sumpf“.

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Otto-Maigler-See

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Otto-Maigler-See in Köln

Quelle: David Lopez Marques / Shutterstock.com

Eigentlich ist der Otto-Maigler-See im Südwesten von Köln in der gesamten Region als Strandbad bekannt, welches euch neben feinem Sand auch umfangreiche Sportmöglichkeiten und eine Seeterrasse mit Live-Konzerten und Beachpartys bietet. Doch auch abseits davon gibt es vor Ort jede Menge schöne Ecken, die sich wunderbar mit einem längeren Spaziergang verbinden lassen: Insgesamt seid ihr rund 60 bis 90 Minuten unterwegs, um den See komplett zu umrunden.

Leider wird es hier insbesondere an Wochenende gerne mal voll: Wer das Gelände in Ruhe genießen will, sollte unter der Woche vorbeischauen. Mit dem KVB nutzt ihr die Haltestelle „Otto-Maigler-See“/“Hürth-Burbach“, Parkmöglichkeiten findet ihr am Strandbad und dem „Parkplatz am Otto-Maigler-See“ – letzterer ist nur im Sommer gebührenpflichtig.

Schade: Wem unterwegs der Magen knurrt, der wird am Otto-Maigler-See abseits vom Strandbad nicht wirklich glücklich. Nehmt euch also besser ein kleines Picknick mit!

Volksgarten

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Der Volksgarten hat schon einige Jährchen auf dem Buckel: Die Grünanlage stammt aus dem Jahr 1890 und begeistert Spaziergänger und junge Familien mit etlichen Spazierwegen, einem großen Spielplatz, dem zentralen Kahnweiher und einem ehemaligen Fort. In den warmen Monaten kann man zudem gemütlich eine Runde mit dem Tretboot über den See schippern.

Im hinteren Teil des Parks, in der Nähe von Fort Paul, findet sich ein kleiner Wasserfall und ein Rosengarten. Für einen gemütlichen Snack oder ein helles Kölsch empfiehlt sich der zentral gelegene Biergarten HELLERS Volksgarten. Wenn es etwas mehr sein soll, bietet der nördlich gelegenen Eifelplatz mehr als genug Auswahl. Alternativ spaziert ihr einfach etwas weiter in Richtung Südstadt/Altstadt Süd.

Und wer seine Vierbeiner mal zügellos toben lassen will, nutzt dazu am besten die Hundefreilauffläche im Süden des Areals.

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Freizeitinsel Groov

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„Groov“ kommt vom gallischen Wort „grave“, was so viel wie Kies, Kiesbank oder Sandbank bedeutet. Die Zündorfer Groov in Köln ist unter ihrem Titel „Freizeitinsel“ bekannt – und der verspricht nicht zu viel. Die ausladenden Sandstrände locken vor allem im Sommer viele Besucher, aber auch das restliche Jahr über findet ihr hier tolle Möglichkeiten für einen gepflegten Spaziergang. Leider liegt Zündorf weit außerhalb im Süden der Stadt, noch unterhalb von Köln-Porz. Mit dem Auto ist die Freizeitinsel rund 20 bis 25 Minuten vom Kölner Hauptbahnhof entfernt – solange wenig bis kein Verkehr herrscht.

Doch die Anreise lohnt sich, denn zu tun und zu sehen gibt es hier einiges: Die alten Baumbestände schenken jede Menge Schatten, der kleine Yachthafen ist ein tolles Fotomotiv und auf Tretbooten lässt sich der Stress der Woche einfach „wegtreten“. Die Groov-Fontäne begeistert vor allem kleine Kinder und die Personenfähre zur anderen Rheinseite ist das perfekte Transportmittel für alle Fahrradfahrer und Spaziergänger mit etwas größeren Ambitionen – die Überfahrt dauert nur wenige Minuten, einen festen Fahrplan gibt es nicht.

Wer etwas Verpflegung benötigt, sollte sich auch den historischen Ortskern von Zündorf nicht entgehen lassen. Hier findet sich beispielsweise das gemütliche Café Daisys Tearoom and Garden und das gut bürgerliche Restaurant Landhaus Zündorf Schäfer in einem Fachwerkhaus von 1640. Auch ein Besuch vom Marktplatz drängt sich bei der Kulisse regelrecht auf.

Innerer Grüngürtel: Aachener Weier und Hiroshima-Nagasaki-Park

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Aachener Weiher Köln

Quelle: Rolf G Wackenberg / Shutterstock.com

Es ist DER Treffpunkt für Studenten in Köln: Am Aachener Weiher wird bei entsprechender Witterung bis in die Nacht gefeiert, geflirtet und entspannt, etwa mit einem leckeren Kölsch in der Hand direkt am Wasser. Hungrige Gesellen gönnen sich im nahen Biergarten eine Pizza oder saftige Spareribs. Auch die Nähe zum Belgischen Viertel und seiner vielseitigen Gastronomie dürfte viele Leute glücklich stimmen.

Die Anfahrt mit dem KVB ist über die Linien 1, 7, 136, 142 und 146 möglich. Allesamt halten in Sichtweite des Weihers. Im Süden des Weihers schließt sich der Hiroshima-Nagasaki-Park an. Spaziergänger finden sowohl hier, als auch im nördlichen Carola-Williams-Park jede Menge Platz, um die Enge des Alltags hinter sich zu lassen.

Sowohl der Weiher, als auch der Hiroshima-Nagasaki Park sind Teil vom Inneren Grüngürtel von Köln, einem Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigung. Insgesamt ist der halbkreisförmige Zusammenschluss mehrerer Parkanlagen rund sieben Kilometer lang und führt vom Rheinufer Köln-Riehl im Norden (Richtung Kölner Zoo) bis weit in den Süden. Auch der Volksgarten ist noch Teil des Gürtels.

Tipp: Ein wahrhaft „langer“ Spaziergang vom Mediapark im Norden, über den Stadtgarten zum Carola-Williams-Park und den Aachener Weiher bis zum Volksgarten dauert etwas mehr als eine Stunde – und zeigt euch die Kölner Innenstadt von ihrer grünsten Seite.

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Fühlinger See

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Fühlinger See Köln

Quelle: Düsseldorf TONIGHT

Selbst wenn ihr den Namen „Fühlinger See“ noch nie gehört haben solltet: Ein mittlerweile europaweit bekanntes Festival vor Ort kennt ihr auf jeden Fall! Seit 1986 findet hier jährlich Anfang Juli das Summerjam Festival statt und bietet der Reggae-Szene die perfekte Heimat in natürlicher Kulisse.

Dabei ist der Fühlinger See nicht nur für Rastafaris erste Wahl, wenn es um Erholung geht: Als größter und vielseitigster See im Kölner Raum, kommt hier jeder auf seine Kosten, egal ob man nun sportverrückt ist oder Entspannung sucht. Insgesamt finden sich in dem 84 Hektar großen Naturschutzgebiet sieben Teilseen, das Baden ist jedoch ausschließlich im Strandbad des Blackfoot Beach gestattet. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte: das Aqualand Köln ist gleich nebenan!

Dank der prominenten Event-Unterstützung, freuen sich Spaziergänger das ganze Jahr über jede Menge freie, in den Sommermonaten leider aber auch kostenpflichtige Parkplätze. Ein Spaziergang um den Fühlinger See dauert etwa anderthalb bis zwei Stunden, wer nicht ganz so weit laufen will nutzt die zahlreichen Übergänge und Brücken.

In Düsseldorf haben wir uns ebenfalls für euch umgeschaut:

>> Spaziergänge in Düsseldorf: Das sind die schönsten Strecken <<