A555 bei Köln: Zwei Menschen verbrennen im Auto – 1. FC Köln-Nachwuchsspieler an Unfall beteiligt

Horror-Szenen auf der Autobahn 555 bei Köln: Zwei bislang nicht identifizierte Männer sind nach einem Unfall in einem Kleinwagen verbrannt. Wie genau es dazu kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Als Unfallbeteiligte wurden mittlerweile zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln bestätigt.
Ein verunfalltes Auto steht auf der Autobahn 555 zwischen Köln und Bonn. Zwei Menschen sind bei dem Unfall gestorben. Nach ersten Informationen der Polizei sollen mindestens zwei Fahrzeuge beteiligt gewesen sein. Foto: Sascha Thelen/dpa
Ein verunfalltes Auto steht auf der Autobahn 555 zwischen Köln und Bonn. Zwei Menschen sind bei dem Unfall gestorben. Nach ersten Informationen der Polizei sollen mindestens zwei Fahrzeuge beteiligt gewesen sein. Foto: Sascha Thelen/dpa

Schreckliche Szenen spielten sich auf der A555 zwischen Köln und Bonn ab. So sind dort zwei Menschen bei einem verehrenden Unfall gestorben. Wie die Polizei am Samstagnachmittag (2. Dezember) mitteilte, seien die beiden demnach in einem Kleinwagen verbrannt. Nun wurden die Leichen identifiziert.

Demnach handelt es sich bei den Verstorbenen um zwei Frauen im Alter von 49 beziehungsweise 23 Jahren, teilte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Der genaue Hergang des Unfalls am späten Freitagabend (1. Dezember) bei Wesseling (Rhein-Erft-Kreis) sei nach wie vor unklar. Fest steht, dass auch zwei andere Autos Schäden aufwiesen.

Die beiden anderen offenbar beteiligten Autos, in denen je zwei Männer um die 20 unterwegs waren, hatten laut Polizei seitliche Unfallschäden. Ein Frontschaden an einem der Autos lasse auf einen Aufprall auf das Heck des Kleinwagens schließen, in dem die beiden Menschen verbrannten. Spuren weisen demnach darauf hin, dass sich der Kleinwagen auf der Straße drehte und Feuer fing.

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Zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln als Unfallbeteiligte bestätigt

Einer der Fahrer flüchtete demnach zunächst und stellte sich erst kurze Zeit später der Polizei. Am Montag (4. Dezember) wurde klar, dass an dem Unfall zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln beteiligt waren: „Als FC bestätigen wir, dass der FC darüber informiert wurde, dass zwei Nachwuchsspieler an dem Unfall beteiligt waren“, teilte der Verein in einer Stellungnahme mit.

Am Dienstag (5. Dezember) wurden weitere Neuigkeiten an die Öffentlichkeit getragen: „Der 1. FC Köln hat die beiden Unfallbeteiligten, um seiner Fürsorgepflicht nachzukommen, bis auf Weiteres vom Trainings- und Spielbetrieb befreit und ihnen weitergehende Unterstützung angeboten“. Für beide Spieler gelte zunächst die Unschuldsvermutung.“ Weiter heißt es: „In Gedanken ist der FC bei den Angehörigen der Unfallopfer und zutiefst betroffen über die Ereignisse.“

Zur Identität der beiden betroffenen Nachwuchsspieler macht der 1. FC Köln weiterhin keine Angaben. Nach Informationen von „t-online“ soll es sich um zwei 20-Jährige handeln. Die Identität der beiden Unfallopfer ist derzeit noch unklar.

 Die Handys der vier jungen Männer seien sichergestellt worden, hieß es. Jetzt werden Zeugen gesucht, die den Unfall mitbekommen haben oder etwas zur Fahrweise der beiden anderen beteiligten Autos sagen können.

dpa