Tanzende Polizistin: Jetzt meldet sich Kölner Polizeipräsident zu der Aktion beim CSD

Die tanzende Polizistin Özlem Yagmur erfreut sich auch noch Wochen nach ihrer spontanen Tanzeinlage beim CSD großer Beliebt- und Berühmtheit.
Polizistin Özlem Yagmur
Özlem Yagmur in ihrer Polizeikluft. Foto: Polizei Köln/dpa
Polizistin Özlem Yagmur
Özlem Yagmur in ihrer Polizeikluft. Foto: Polizei Köln/dpa

Mega-Hype um Özlem Yagmur (35)! Die „tanzende Polizistin“ aus Köln wird nach der weltweiten Verbreitung eines Videos häufig wiedererkannt. „Schön finde ich, dass die Reaktionen fast ausschließlich positiv sind“, sagte die 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Video zeigt, wie sich Yagmur bei der Christoper Street Day-Parade Anfang Juli spontan zum Mittanzen animieren ließ. Es ist mehr als eine Million Mal angeklickt worden und hat international Berichterstattung in unterschiedlichsten Medien hervorgerufen. Bei humorbefreiten Zuschauern sorgte es übrigens auch für Unmut. 

„Wenn man in Köln arbeitet, kann es hier schon mal eher passieren, dass man bei solchen Einsatzanlässen mitschunkelt oder eben auch mal mittanzt“, sagte Yagmur. Ihre Freunde und ihre Familie machten sich jetzt ein wenig über ihre plötzliche Bekanntheit lustig. „Viele wollen mein Management übernehmen.“ Sie tanze jedenfalls gern und werde auch künftig jede Gelegenheit dazu nutzen.

Der Kölner Polizeipräsident Falk Schnabel sagte, er habe die spontane Tanzeinlage im Urlaub gesehen und sich sehr über die überwältigende positive Resonanz gefreut. „Frau Yagmur hat gezeigt, dass sie Spaß bei der Arbeit hat. Das ist die beste Werbung für diesen Beruf.“

dpa