Speed, Gras, Waffen und gestohlene Autos: Polizei Köln nimmt Großdealer hops

Drogen, Dealgeld, Schusswaffen, gestohlene Kennzeichen und gefälschte Dokumente: Samstagnacht staunten die Beamten in Köln nicht schlecht, als sie einen Audi-Fahrer überprüften.
Kriminalstatistik
Handschellen. Foto: David Inderlied/dpa
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Handschellen. Foto: David Inderlied/dpa

Bei der Kontrolle eines Audi A5 Samstagnacht (16. Oktober) auf der Gernsheimer Straße in Köln-Ostheim haben Polizisten einen mutmaßlichen Drogendealer (42) erwischt und vorläufig festgenommen. Nachdem die Beamten gegen 1.30 Uhr bei ihm zwei Joints sowie mehrere tausend Euro „Dealgeld“ gefunden hatten, entdeckten sie im Chatverlauf des entsperrten und auf dem Beifahrersitz liegenden Mobiltelefons Hinweise auf ein Drogengeschäft.

Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung der Wohnung des 42-Jährigen an, wo die Beamten neben Amphetamin auch Verpackungsmaterialien, Feinwaagen sowie einen gefälschten Führerschein fanden. Anschließend durchsuchten sie in der Tiefgarage des Mehrfamilienhauses auch den bereits abgemeldeten BMW des Mannes dessen Schlüssel er in seiner Hosentasche mit sich führte. Dort wurden die Beamten erneut fündig und stellten jeweils ein Kilo Cannabis und Amphetamine sowie eine Schusswaffe und als gestohlen gemeldete Kennzeichen sicher.

Da gegen den Kölner, der derzeit keine Fahrerlaubnis besitzt, zudem der Verdacht des Fahrens unter Betäubungsmittel besteht, ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Ihn erwarteten nun Strafanzeigen wegen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Urkundenfälschung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss.