Samstag in Köln: Demo mit 15.000 Teilnehmern – diese Straßen und Brücken werden gesperrt

Am Samstag kommt es in der Kölner Innenstadt zu einer großen Demonstration. Welche Straßen gesperrt werden und worum es bei der Demo geht, erfahrt ihr hier.
Teilnehmer einer Demonstration von Kurden gegen die türkische Militär-Offensive in Nordsyrien ziehen durch die Stadt. Foto: Fabian Strauch/dpa
Teilnehmer einer Demonstration von Kurden gegen die türkische Militär-Offensive in Nordsyrien ziehen durch die Stadt. Foto: Fabian Strauch/dpa

Das dritte Februar-Wochenende steht im Rheinland im Zeichen verschiedener Demonstrationen. Neben den Bauernprotesten in Düsseldorf ziehen in Köln tausende Demonstranten auf die Straße, um für die Freiheit von Abdullah Öcalan zu kämpfen.

Welche Straßen gesperrt sind und von wann bis wann die Demo andauert, erfahrt ihr hier.

Demo am Samstag in Köln: Marschweg und Teilnehmerzahl

Laut der Kölner Polizei habe eine Privatperson die Demonstration mit dem Titel „Freiheit für A. Öcalan“ angemeldet. Die Veranstalter planen zwischen 10 und 18 Uhr mit erwarteten 15.000 Teilnehmern über die Severinsbrücke ins Linksrheinische am Rheinufer sowie am Heumarkt vorbei und zurück über die Deutzer Brücke zum Ausgangspunkt zu ziehen.

Das ist der Marschweg: 

Deutzer Werft – Siegburger Straße – Troisdorfer Straße – Severinsbrücke – Kleine Witschgasse – Holzmarkt – Am Leystapel – Filzengraben – An der Malzmühle – Heumarkt – Deutzer Brücke – Siegburger Straße – Deutzer Werft

Demo in Köln: Diese Straßen werden am Samstag gesperrt

Bereits ab dem frühen Samstagmorgen wird die Polizei Straßen und Flächen für die erwartete Anreise der Teilnehmer mit mehreren hundert Bussen im Bereich um die Deutzer Werft sowie einigen Parkplätzen im Bereich der Messe sperren. Während des Aufzugs muss durch die geplante Sperrung der Severins- und Deutzer Brücke sowie der Aufzugsstrecke mit erheblichen Verkehrsstörungen gerechnet werden.

Der Leitende Polizeidirektor Frank Wißbaum ergänzt in einer Pressemitteilung: „Wir werden notwendige Sperrungen immer unter der Maßgabe vornehmen, die Beeinträchtigungen für Unbeteiligte möglichst gering zu halten. Zur Bewältigung des Einsatzes werden wir mehrere Hundertschaften einsetzen.“

Worum geht es bei der Demo am Samstag in Köln?

Bei der Demo kämpfen die Teilnehmer für die Freilassung des PKK-Gründers Abdullah Öcalan, der in der Türkei lebenslang in Haft sitzt. Die PKK ist die Arbeiterpartei Kurdistans mit Sitz in kurdischen Siedlungsgebieten innerhalb der Türkei.

Laut Polizei haben vergangene, gleichgelagerte Demonstrationen die hohe Emotionalität vieler in Deutschland lebender Kurden und Türken zu diesem Thema gezeigt. Gerade deswegen appelliere Einsatzleiter Frank Wißbaum bereits im Vorfeld an alle Demonstrationsteilnehmer, aber auch Außenstehende: „Wir werden die friedliche Meinungsäußerung in und im Umfeld der Versammlung schützen, uns gleichwohl aber stark aufstellen, um drohende Auseinandersetzungen zwischen Meinungsgegnern konsequent zu unterbinden.“