Raubüberfall auf Geldtransporter: Kölner Polizei mit dringender Bitte

Nach dem Schock am Freitagmorgen (22. Juli) in Köln-Marienburg kommen nun neue Details zu dem Raubüberfall auf den Geldtransporter ans Licht.
Geldtransporter in Köln überfallen und beschossen
Nach einem Überfall auf diesen Geldtransporter in Köln-Marienburg – so sieht es am Tatort aus. Foto: Daniel Evers/WupperVideo/dpa
Geldtransporter in Köln überfallen und beschossen
Nach einem Überfall auf diesen Geldtransporter in Köln-Marienburg – so sieht es am Tatort aus. Foto: Daniel Evers/WupperVideo/dpa

Freitagmorgen, 22. Juli 2022 in Köln-Marienburg: Gegen 7.30 Uhr bremsen maskierte Unbekannte einen Geldtransporter auf der Militärringstraße/Konrad-Adenauer-Straße aus und fordern die Insassen auf, die Türen zu öffnen. Weil die Sicherheitsleute der Aufforderung nicht nachkommen, schießen die Täter kurzerhand auf den Geldtransporter. Niemand wird verletzt. Anschließend ergreifen die Maskierten die Flucht, verbrennen ihren blauen Renault und flüchten mit einem – bisher angenommen – dunklen Mercedes Vito über die Konrad-Adenauer-Straße in unbekannte Richtung.

Jetzt kommt heraus: Das Fluchtauto war kein Mercedes Vito. Es soll sich nach neuesten Erkenntnissen der Polizei Köln um einen Toyota Proace oder baugleichen Transporter neueren Modells handeln.

Zeugenaussagen zufolge sollen die genutzten Täterfahrzeuge unmittelbar vor dem Überfall im Bereich der Marienburger Straße/Oberländer Ufer gestanden und von dort den Geldtransporter verfolgt haben. Zudem war an dem in Brand gesetzten Renault Megane ein als gestohlen gemeldetes Kennzeichen angebracht. Dieses war bereits zwischen dem 17. Juli und dem 22. Juli von einem auf dem Judenpfad im Hahnwald abgestellten Fahrzeug entwendet worden.

Die Ermittler fragen daher: Wer hat am frühen Freitagmorgen oder in den vergangenen Tagen zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr die beiden Fahrzeuge im Bereich der Fahrstrecke Marienburger Straße/Oberländer Ufer gesehen und/oder verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zu dem Kennzeichendiebstahl auf dem Judenpfad machen und/oder hat dort verdächtige Personen beobachtet.

Die Fahndungsmaßnahmen dauern weiter an. Die Polizei weist erneut darauf hin, bei Sichtkontakt zum Fluchtfahrzeug und/oder zu tatverdächtigen Personen nicht an das Fahrzeug heranzutreten oder die mutmaßlichen Tatverdächtigen anzusprechen, sondern umgehend die Polizei über den Notruf zu verständigen.