Panik im Veedel: Explosive Flüssigkeit aufgetaucht – Sprengung!

Panik in Köln-Lindenthal! Neben einer Mülltonne wurde ein Gefäß mit einer explosiven Chemikalie gefunden. Der Behälter wurde gesprengt.
Explosionsgefahr: Nicht zu dicht neben Haarspray föhnen
Explosionsgefahr! Foto: Robert Günther/dpa
Explosionsgefahr: Nicht zu dicht neben Haarspray föhnen
Explosionsgefahr! Foto: Robert Günther/dpa

Explosions-Gefahr in Lindenthal! Am Mittwoch (28. Juli) waren Polizei, Ordnungs- und Umweltamt auf der Jahnwiese im (explosiven) Einsatz. Sie mussten eine gefährliche Flüssigkeit sprengen. Was war passiert?

Neben einer Mülltonne war ein Behälter mit einer explosionsfähigen Chemikalie gefunden worden.  Ordnungsbeamte und Landespolizisten informierten umgehend das Umweltamt sowie das zuständige LKA in Düsseldorf (NRW).

Weil Gefahr im Verzug war, entschieden die Experten sich für die Sprengung des Behälters und suchten dafür einen geeigneten Platz. Am Ende wurde die mysteriöse Flüssigkeit in dem Gefäß auf der Jahnwiese gesprengt, die Sportlern zum Kicken und Co. dient. Dies war am Mittwochnachmittag nicht mehr möglich.

„In der Wiese entstand ein 30 mal 15 Zentimeter großes Loch, das Mitarbeitende des Sportamtes mittlerweile fachmännisch verfüllt haben, so dass die Wiese am Donnerstag, 28. Juli 2022, wieder uneingeschränkt allen Kicker*innen und Hobbysportler*innen zur Verfügung steht“, so Sportamtsleiter Gregor Timmer. „Auch das große Turnier am Wochenende kann wie geplant stattfinden.“

Umweltamtsleiter Konrad Peschen resümiert: „Durch die Expertise des LKA und die enge Zusammenarbeit mit unseren Expert*innen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Umwelt.“

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