Pädo-Babysitter war auch in Kitas beschäftigt – erneute Wohnungsdurchsuchung

Die Ermittlungen gegen einen 33-jährigen Kölner gehen weiter. Er soll mindestens vier Kinder sexuell missbraucht haben. Die Fahnder gehen aber von einer höheren Dunkelziffer aus.
Pädophil
Ein Pädophiler hält ein Kuscheltier in der Hand. Foto: andriano.cz/Shutterstock
Pädophil
Ein Pädophiler hält ein Kuscheltier in der Hand. Foto: andriano.cz/Shutterstock

Die Fahndung gegen einen 33-Jährigen aus Köln-Zollstock geht weiter. Beamte der Polizei durchsuchen nun erneut seine Wohnung. „Wir suchen nach weiteren Beweismitteln“, sagte eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Für die am Dienstag begonnene Aktion im Stadtteil Zollstock seien mindestens drei Tage angesetzt, deshalb könne sie noch nichts zu möglichen Ergebnissen sagen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der 33-jährige Mann sitzt seit Anfang Juni wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft. Laut Haftbefehl soll er mindestens vier Kinder missbraucht haben, die Ermittler gehen aber inzwischen von einer höheren Zahl aus. Seine Opfer hatte er gefunden, indem er sich über das Internet als Babysitter angeboten hatte.

Außerdem hatte er als geringfügig beschäftigter Betreuer in drei Kölner Kitas gearbeitet. Hier gibt es bislang in einem Fall Hinweise auf Missbrauch eines Kindes.

Das könnte dich auch interessieren: 

dpa