Nach Blutbad in Bickendorf: Messerstecher stellt sich bei Polizei

Der Messerstecher von Köln-Bickendorf hat sich bei der Polizei gestellt. Er soll am Donnerstag einem Kontrahenten ein Messer in den Rücken gerammt haben – Lebensgefahr!
Handschellen
Eine Polizistin legt Handschellen an. Foto: Bundespolizei
Handschellen
Eine Polizistin legt Handschellen an. Foto: Bundespolizei

Nach dem Blutbad in Bickendorf (Venloer Straße) am Donnerstagnachmittag (13. Oktober) hat sich der bislang unbekannte Täter in Begleitung seiner Anwältin bei der Polizei Köln gestellt. Bei dem Mann handelt es sich um einen 57-jährigen Kölner, der bislang kriminalpolizeilich nicht in Erscheinung getreten ist. Da der Mann einen festen Wohnsitz hat, wurde er nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen. Die Ermittlungen, insbesondere zur Motivlage, dauern an.

Blutbad in Bickendorf: Das ist passiert

Am Donnerstagnachmittag eskalierte ein Streit zwischen drei bis vier Männern auf der Venloer Straße in Köln-Bickendorf. Bei der handfesten Auseinandersetzung wurde einer der Beteiligten (29) mit einem oder mehreren Messerstichen am Rücken lebensgefährlich verletzt. Er musste notoperiert werden. Der Angreifer war zunächst auf der Flucht. Ein weiterer Beteiligter (51) wurde bereits von der Polizei befragt. Eine Mordkommission ermittelt. Hier geht’s zu ganzen Geschichte.