Mutmaßliche Geldautomaten-Sprenger flüchten nach Unfall auf A1 zu Fuß

Auf der A1 bei Köln kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Unfall. Mutmaßliche Geldautomaten-Sprenger verursachten den Unfall und flüchteten anschließend zu Fuß.
Blaulicht Polizei
Gefahr im Vollzug, die Polizei muss einschreiten. Foto: Shutterstock/Pradeep Thomas Thundiyil
Blaulicht Polizei
Gefahr im Vollzug, die Polizei muss einschreiten. Foto: Shutterstock/Pradeep Thomas Thundiyil

Auf der A1 bei Köln kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Unfall. Schuld waren mutmaßliche Geldautomaten-Sprenger, die anschließend zu Fuß geflüchtet sind. Der Wagen, der nach bisherigen Erkenntnissen in Verbindung zu einer Geldautomatensprengung in Wermelskirchen steht, sei bei der Flucht mit einer Leitplanke kollidiert, wie ein Sprecher der Polizei Köln am Dienstag mitteilte.

Zum Unfall sei es ohne eine Verfolgung gekommen. Die Fahndung nach mehreren Personen dauerte zunächst an. Der Wagen sei total beschädigt worden. Ob bei der Geldautomatensprengung Geld erbeutet wurde und wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar. Die A1 in Richtung Saarbrücken wurde während der Bergungsarbeiten gesperrt.

Ein weiterer Geldautomat wurde Dienstagnacht in Herten (Kreis Recklinghausen) gesprengt. Zeugen hatten dabei vier Unbekannte beobachtet, die anschließend die Flucht ergriffen, wie ein Sprecher der Polizei in Recklinghausen mitteilte. Nach ihnen wurde mit einem Polizeihubschrauber gefahndet, zunächst aber ohne Erfolg. Das Bankgebäude sei nicht einsturzgefährdet. Anwohner, die ihre Wohnungen zunächst verlassen hatten, konnten wieder in das Gebäude

dpa