Kölner Ringe: Mann ballert auf offener Straße um sich – Passanten in Gefahr

Wie im Wilden Westen ballerte ein 33-Jähriger Samstagnacht auf den Kölner Ringen herum. Zuvor war er in einen handfesten Streit mit zwei weiteren Männern verwickelt. Was war passiert?
Waffe Pistole Schuss
Foto: Shutterstock/zef art
Waffe Pistole Schuss
Foto: Shutterstock/zef art

Dank polizeilicher Videobeobachtung auf den Ringen hat die Polizei am Sonntagmorgen (22. Mai) drei Männer (21, 23, 33) festgenommen, die um kurz nach 9 Uhr an einer Auseinandersetzung am Hildeboldplatz beteiligt waren. Der 33-Jährige soll während der Auseinandersetzung sowie auf der Flucht über den Kaiser-Wilhelm-Ring in die Bismarckstraße mit einer Schreckschusswaffe auf seine Kontrahenten geschossen haben. Er selbst hat Schlag- und Schnittverletzungen im Gesicht davongetragen.

Auf der Videoaufzeichnung war sowohl zu erkennen, dass Unbeteiligte sich bei den Schussabgaben wegduckten als auch, wo sich die Männer vor der Polizei verstecken wollten. Polizisten lokalisierten die beiden jüngeren Männer unter/bzw. an einem Auto und forderten sie mit gezogenen Schusswaffen auf, hervorzukommen. An der Fahndung waren mehr als 15 Streifenteams beteiligt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden keine Unbeteiligten verletzt.

Aufgrund der Örtlichkeit hat die Polizei geprüft, ob es Bezüge ins Rockermilieu geben könnte. Bislang haben sich hierfür aber keinerlei Anzeichen ergeben.

Die Polizei hat Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen und bittet Tatzeugen, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected]nrw.de an die Polizei zu wenden.

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