Polizei entdeckt Cannabisplantage in Kölner Einfamilienhaus – über 1000 Pflanzen sichergestellt

In Köln-Niehl ist die Polizei auf eine groß angelegte Cannabisplantage in einem Einfamilienhaus gestoßen. Das Kriminalkommissariat ermittelt.
Cannabisplantage
Eine Cannabisplantage in Köln-Niehl. Foto: Polizei Köln
Cannabisplantage
Eine Cannabisplantage in Köln-Niehl. Foto: Polizei Köln

Da staunten die Polizisten am Mittwochabend im Kölner Stadtteil Niehl nicht schlecht. Eigentlich waren die Beamten zu einem Einfamilienhaus gerufen worden, um einer verletzten Person zu helfen. Was sie aber in dem Einfamilienhaus vorfanden, war keine verletzte Person, sondern mehr als 1000 Cannabispflanzen.

Beide Etagen des Hauses in der Boltensternstraße waren voll auf den professionellen Anbau der Pflanzen ausgerichtet. So waren beide Etagen des Domizils mit Aluminiumfolie verkleidet, es waren leistungsstarke Lampen sowie Luftfilter, Ventilatoren und Kühlaggregate vorhanden.

Lediglich ein Raum war nicht für die Aufzucht gedacht, dort wiederum fanden die Beamten eine Matratze und ein paar persönliche Gegenstände, die nun bei der Fahndung nach dem Betreiber der Anlage helfen sollen. Das Haus war zum Zeitpunkt leer und es befand sich niemand darin, als die Polizei eintraf.

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Die 1000 Pflanzen waren zwischen 25 und 40 Kilo schwer, der Wirkstoffgehalt soll nun bestimmt werden. Dazu hat das Kriminalkommissariat 27 die Ermittlungen aufgenommen. Stichproben der Pflanzen wurden an das LKA geschickt. Der Wiederverkaufswert der Pflanzen liegt zwischen 120.000 und 200.000 Euro.