Köln-Ostheim: Polizei erschießt Mann – er wollte seine Wohnung nicht räumen

Heftiger Vorfall auf der Schäl Sick! Weil ein Mann seine Wohnung nicht räumen wollte, musste er schlussendlich sterben. Was war passiert?
Polizei erschießt Mieter bei Zwangsräumung von Kölner Wohnung
Der Erschossene wird aus der Wohnung in Köln-Ostheim abtransportiert. Foto: Oliver Berg/dpa
Polizei erschießt Mieter bei Zwangsräumung von Kölner Wohnung
Der Erschossene wird aus der Wohnung in Köln-Ostheim abtransportiert. Foto: Oliver Berg/dpa

Im Zuge der Zwangsräumung einer Wohnung in der Gernsheimer Straße in Köln-Ostheim hat der 48 Jahre alte Wohnungsinhaber am Mittwochmorgen (3. August) nach bisherigen Ermittlungsstand Polizisten mit einem Messer angegriffen. Die Polizisten setzten nach dem erfolglosen Einsatz von Pfefferspray und der Androhung des Schusswaffengebrauchs ihre Schusswaffen ein. Der 48-Jährige wurde dadurch tödlich verletzt.

Bereits im Vorfeld hatte der 48-Jährige Drohungen für den Fall der Zwangsräumung ausgesprochen, woraufhin die mit der Räumung beauftragte Gerichtsvollzieherin des Amtsgerichts die Polizei um Amts- und Vollzugshilfe gebeten hatte. Die Polizei Bonn hat aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernommen.