Köln: Mann sticht Hundebesitzer nieder – und verprügelt danach Rennpferde

Ein mutmaßlich psychisch kranker Mann hielt die Polizei Köln am Sonntagmorgen in Weidenpesch auf Trab. Erst stach er einen Hundebesitzer nieder, dann machte er sich an Rennpferden zu schaffen.
Halloween Horror Mord Messer
Ein langes Messer (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com / Mitch Saint
Ein langes Messer (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com / Mitch Saint

Sonntagmorgen, 19. März, in Köln-Weidenpesch. Ein Mann (29) verlässt gegen 8 Uhr morgens seine Wohnung auf der Dessauerstraße. Bereits im Treppenhaus verliert er die Nerven, prügelt mit einem Schlagstock auf seine Nachbarin ein. Dann geht er zu Fuß in Richtung Pferderennbahn. Auf dem Weg fallen ihm im Weidenpescher Park ein Mann (63) und sein Hund zum Opfer. Mit einem Messer greift er beide an, sticht den Hundebesitzer brutal nieder. Auch das Tier bekommt Messerstiche ab. Hund und Herrchen kommen schwer verletzt in Kliniken.

Doch damit nicht genug: Anschließend setzt der wutentbrannte Endzwanziger seine brutale Tour fort und sucht den Stall der professionellen Rennpferde in Weidenpesch auf. Dort zückt er dann wieder seinen Schlagstock und prügelt auf die Pferde ein, jagt sie aus ihren Boxen ins Freie. Die inzwischen alarmierte Polizei kann den Mann noch in der Reitanlage stellen. Bei der Festnahme verletzt der Aggressor zudem auch noch eine Polizistin leicht. Rettungskräfte bringen ihn in ein Krankenhaus, wo sein Gesundheitszustand überprüft werden soll – Blutprobe inklusive.

Der Hundebesitzer liegt mit mehreren Schnittwunden im Krankenhaus. Auch sein Haustier befindet sich noch in einer Tierklinik. Die Pferde wurden – äußerlich unverletzt – zunächst in ihre Ställe zurückgeführt.