Köln Hauptbahnhof: Brutales Quartett schlägt und tritt Mann (28) bewusstlos

Brutale Szenen am Kölner Hauptbahnhof: Vier junge Teenager prügeln und treten auf einen 28-Jährigen ein bis er bewusstlos wird. Dann greift die Bundespolizei ein.
Bundespolizei Köln Hbf
Drei Bundespolizisten stürmen die Treppe hoch. Bild: Bundespolizei
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Drei Bundespolizisten stürmen die Treppe hoch. Bild: Bundespolizei

In der Nacht zu Samstag (25. Juni) kam es in der A-Passage des Kölner Hauptbahnhofs zu einer brutalen Auseinandersetzung. Eine Personengruppe von vier Minderjährigen und einem Heranwachsenden (18) soll gemeinschaftlich auf vier Männer eingeschlagen und getreten haben – auch gegen den Kopf. Obwohl drei der Tatverdächtigen zunächst fliehen konnten, stellten die Einsatzkräfte der Bundespolizei sie kurz danach. Was war passiert?

Samstagmorgen gegen 3.30 Uhr trafen Einsatzkräfte der Bundespolizei in der A-Passage des Kölner Hauptbahnhofs auf mehrere Personen und nahmen alle Beteiligten aufgrund der vorangegangenen Auseinandersetzung mit zur Dienststelle. Die Beamten ermittelten, dass es zu einem schwerwiegenden Angriff mit Schlägen und Tritten, ausgehend von der Personengruppe der fünf jungen Männern (14,16,17,18), gekommen sein soll.

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Köln Hauptbahnhof: Mann bewusstlos geprügelt und getreten

Da einer der vier Geschädigten mehrfach gezielt am Kopf getroffen wurde und deswegen kurzzeitig das Bewusstsein verlor, alarmierten die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Rettungsdienst. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dies aber nach Untersuchung wieder verlassen. Eine durchgeführte Videoauswertung zeigte die gemeinschaftliche Körperverletzung sowie die lebensbedrohlichen Tritte gegen den Kopf des 28-jährigen Opfers aus Bad Neustadt an der Saale.

Der 18-jährige Haupttatverdächtige aus Angola (Zentralafrika) stimmte einem Atemalkoholtest zu, der einen Wert von ca. 2 Promille anzeigte. Zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Einsatzkräfte den aggressiven jungen Mann in Gewahrsam. Die anderen vier Minderjährigen aus Kerpen und Telgte wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen von Erziehungsberechtigten abgeholt oder durften nach Rücksprache die Dienststelle selbstständig verlassen. Sie alle erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.