Gewaltexzesse am Aachener Weiher: Bierwagen angezündet und Teenager niedergestochen

In Köln ist es am Samstag zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen – am Aachener Weiher wurde ein 18-Jähriger mit einem Messer attackiert.
Die Polizei rückt aus, Einsatzwagen sind hier auch zu sehen. (Symbolfoto) Foto: Boris Roessler/dpa
Die Polizei rückt aus, Einsatzwagen sind hier auch zu sehen. (Symbolfoto) Foto: Boris Roessler/dpa

Bereits im vergangenen Sommer hat es immer wieder Polizeieinsätze am Aachener Weiher gegeben. Die Polizei musste ausrücken, um gerade Jugendliche und junge Erwachsene in Zaum zu halten. Denn auf der beliebten Grünanlage versammeln sich bei warmen Temperaturen gerade abends viele Menschen, trinken Alkohol und nicht selten gehört auch Drogenkonsum dazu.

Für Exzesse ist also immer wieder gesorgt. Am Samstag hat sich aber ein wahrer Gewaltexzess ereignet. Ein Opfer des Ganzen wurde ein 18-Jähriger. Er wurde niedergestochen aufgefunden. Bei ihm wurde dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zufolge eine Stichwunde am Oberarm festgestellt. Daraufhin wurde der Teenager ins Krankenhaus gebracht.

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Das Opfer schilderte, dass er nach dem Messerangriff auch noch getreten wurde. Selbst dann wurde seitens der Täter offenbar noch nicht von ihm abgelassen. Die Polizei habe nun die Suche nach zwei Tätern, beide männlich, aufgenommen. Im Laufe des Abends war ein verstärktes Polizeiaufgebot am Aachener Weiher unterwegs.

Bierwagen am Aachener Weiher angezündet – Täter sind noch unbekannt

Denn bei der Attacke blieb es nicht. Auch ein Bierwagen wurde in Ufernähe angezündet, auch hier sind die Täter noch unbekannt. Demnach sei zunächst ein Reifen in Brand gesetzt worden – nun gehe es darum, zu ermitteln, von wem diese Aktion ausging. Im vergangenen Jahr gab es auch immer wieder große Menschenaufkommen am Aachener Weiher.

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Damals spielten auch noch die Corona-Maßnahmen eine größere Rolle. So waren unter anderem im Juli 2021 die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Einsatz, als eine illegale Open-Air-Party mit rund 1000 Feiernden durchgeführt wurde. Dabei wurde nicht nur das Ordnungsamt, sondern auch Polizisten, angegriffen und dabei verletzt.