Köln: Betrunkener liefert sich irre Verfolgungsjagd mit Polizei – bis nach Bergisch Gladbach

Mehrere Raser hielten die Polizei Köln am Wochenende auf Trab. Einer davon lieferte sich mit den Beamten eine irre Verfolgungsjagd bis nach Bergisch Gladbach.
Blaulicht Streifenwagen Polizei
Ein herbeirauschendes Polizeiauto. Foto: Daniel Karmann/dpa
Blaulicht Streifenwagen Polizei
Ein herbeirauschendes Polizeiauto. Foto: Daniel Karmann/dpa

Zwei Verfolgungsjagden haben die Kölner Polizei am Wochenende in Atem gehalten. Im rechtsrheinischen Stadtteil Dellbrück machten Zeugen laut einer Mitteilung in der Nacht zum Samstag (30. Juli) die Polizei darauf aufmerksam, dass ein mutmaßlich Betrunkener sein Auto bestieg und losfuhr. Als der 25-Jährige die Polizei bemerkte, fuhr er mit hoher Geschwindigkeit davon und stoppte erst mehrere Kilometer weiter in Bergisch Gladbach. Er flüchtete weiter zu Fuß, stürzte und verletzte sich leicht.

Dem polizeibekannten Mann wurde der Führerschein abgenommen, ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Am Endpunkt der rasanten Flucht kollidierte ein Streifenwagen mit der Steinmauer eines Grundstücks und musste laut Mitteilung abgeschleppt werden.

Wenige Stunden zuvor, am späten Freitagabend (29. Juli), war einer Streife in der Kölner Innenstadt ein junger Mann aufgefallen, der mit seinem Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Als er ins Visier der Beamten geriet, versuchte der 20-Jährige mit riskanten Fahrmanövern und bis zu 100 Stundenkilometern zu entkommen. Der Flüchtige reagierte nicht auf Anhaltezeichen und überquerte den Rhein laut Polizei über die Severinsbrücke.

Im Stadtteil Poll direkt am rechten Rheinufer war für den 20-Jährigen und seine zwei Begleiter (19 und 20 Jahre alt) dann Endstation. Die Polizei stellte das getunte Fahrzeug sicher. Der 20 Jahre alte Fahrer besitzt den Angaben zufolge keinen Führerschein und muss sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten. Ein 19-Jähriger, der das Fahrzeug gemietet hatte und die Fahrt des 20-Jährigen zuließ, erhielt ebenfalls eine Strafanzeige.

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dpa