Hürth: Männer verprügeln Jungen brutal – ein Täter begeht dummen Fehler

Auf offener Straße prügelten drei Männer brutal auf einen 21-jährigen Hürther ein, um seine Tasche zu stehlen. Einer der Täter ließ sein Handy am Tatort liegen...
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Ein Schlagstock. Foto: Rus S/Shutterstock
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Ein Schlagstock. Foto: Rus S/Shutterstock

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach drei etwa 25 bis 35 Jahre alten und ungefähr 180 bis 190 Zentimeter großen Männern. Ihnen wird vorgeworfen, am Sonntagnachmittag (12. Juni) in Hürth-Hermülheim (NRW) einen Fußgänger (21) mit Schlagstöcken geschlagen und beraubt zu haben.

Der Geschädigte erlitt so schwere Verletzungen, dass Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus bringen mussten. Einer der Flüchtigen war zur Tatzeit mit einer dunklen Jeans und einem grauen T-Shirt bekleidet. Sein Komplize soll ein rosa Shirt getragen und lange dunkle Haare gehabt haben.

Die Beamten des Kriminalkommissariats 23 suchen dringend Zeugen und nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per Mail an [email protected] entgegen.

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Nach ersten Ermittlungen war der 21-Jährige gegen 16.30 Uhr im Bereich der Knapsackstraße und der Straße ‚An den Pescher Höfen‘ unterwegs. Zeugen alarmierten die Polizei und berichteten, dass mehrere Männer mit Schlagstöcken auf den Geschädigten einprügeln. Zudem sollen die Unbekannten den mittlerweile am Boden Liegenden unter anderem gegen den Kopf getreten haben. Die Täter entwendeten die Tasche des nunmehr Wehrlosen, in der sich unter anderem sein Handy und seine Geldbörse befanden. Mit ihrer Beute flüchteten die Räuber in Richtung der Straße ‚An den Pescher Höfen‘.

Hinzugerufene Polizisten kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Schwerverletzten, sicherten die Spuren am Tatort und nahmen die Ermittlungen auf. Eine Zeugin händigte den Beamten noch am Tatort ein Mobiltelefon aus, welches nach erster Einschätzung einem der Täter gehören könnte. Die Einsatzkräfte stellten das Gerät als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten dauern an.

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