Feuer im ICE am Bahnhof Flughafen Köln/Bonn: Gleise sind wieder frei

Feuer-Alarm im ICE! Ein Schaltschrank im Türbereich hatte Feuer gefangen, die Flammen breiteten sich daraufhin im gesamten Zugabteil aus. Eine Person wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile sind die Gleise nach einer mehrstündigen Sperrung wieder frei.
ICE Brand Köln Flughafen
Ein Brand in einem ICE am Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn beschäftigte die Feuerwehr am Donnerstag, dem 10. November 2022. Foto: Feuerwehr Köln / Twitter
ICE Brand Köln Flughafen
Ein Brand in einem ICE am Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn beschäftigte die Feuerwehr am Donnerstag, dem 10. November 2022. Foto: Feuerwehr Köln / Twitter

Gute Nachrichten für Bahnfahrer in Köln: Nach einem Brand in einem ICE am Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn am Donnerstagabend mussten die Gleise für mehrere Stunden gesperrt werden. Mittlerweile ist die Strecke wieder befahrbar. Die Einschränkungen wurden am Freitagmorgen gegen 1 Uhr aufgehoben, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Nach Angaben der Feuerwehr Köln hatte ein Schaltschrank im Türbereich des hinteren Teils des Zuges gebrannt. „Das Feuer breitete sich daraufhin im Zugabteil aus. Der ICE befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Bahnsteig im Bahnhof Flughafen“, teilte die Feuerwehr mit.

Der Rauch habe sich sehr schnell ausgebreitet, berichtete ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Der Zug wurde rechtzeitig geräumt.“ Eine Person erlitt den Angaben zufolge eine leichte Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr wurde demnach gegen 19 Uhr am Donnerstagabend alarmiert. Gegen 19.45 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Angaben zufolge das Feuer unter Kontrolle und anschließend gelöscht. Der Bahnhof wurde gesperrt.

Der Flugbetrieb sei in keiner Weise betroffen gewesen, sagte ein Sprecher des Airports auf Anfrage. Der Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Nach Angaben der Feuerwehr Köln waren etwa 60 Kräfte und 20 Fahrzeuge im Einsatz, darunter auch die Flughafen-Feuerwehr und die Bundespolizei.

dpa