Familienstreit gipfelt in irrer Verfolgungsfahrt – und endet in Unfall

Nach einem Familienstreit auf der Brüsseler Straße in der Kölner Innenstadt ist es zu einem illegalen Autorennen inklusive Unfall gekommen.
Autobahnpolizei
Ein Polizeiauto zeigt eine Gefahrenstelle auf einer Autobahn an. Foto: Jan Woitas/dpa
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Ein Polizeiauto zeigt eine Gefahrenstelle auf einer Autobahn an. Foto: Jan Woitas/dpa

Am späten Freitagabend (8. Juli) hat die Polizei Köln im Stadtteil Porz-Finkenberg Führerscheine und Autos von zwei Männern (32 und 23) sichergestellt, die sich zuvor mit ihren Wagen über mehrere hundert Meter verfolgt und gerammt haben sollen. Dem Älteren ließen die Beamten zudem eine Blutprobe entnehmen.

Vorausgegangen war nach Zeugenaussagen eine missglückte, familiäre Aussprache auf der Brüsseler Straße. Demnach waren die beiden Parteien zunächst aufeinander losgegangen. Der 23-jährige Mindener und seine beiden Begleiter (25 und 30) versuchten, in einem Mercedes zu flüchten. Der Kontrahent folgte in einem Volkswagen. Gegenseitig sollen sich die Fahrer überholt und gerammt haben. Auch den Opel einer unbeteiligten Frau sollen sie touchiert haben.

Einer der Beteiligten verständigte selbst die Polizei, nachdem der 32-Jährige zwei Verkehrsinseln und die zugehörigen Verkehrsschilder überfahren und der Mercedes sich in einer Sackgasse festgefahren hatte. Zur Klärung des Sachverhalts brachten die Einsatzkräfte mehrere Personen zur Polizeiwache.

Derzeit ermittelt die Polizei Köln unter anderem wegen des Verdachts der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Straßenverkehrsgefährdung.

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