Fahrerflucht in Köln: Todes-Raser stellt sich über Anwalt bei der Polizei

Nach dem tödlichen Unfall am 7. Januar in Köln-Poll, Siegburger Straße, hat sich der mutmaßliche Fahrer über einen Anwalt gestellt.
Die Spurensicherung am AMG Mercedes in Köln. Foto: Polizei Köln
Die Spurensicherung am AMG Mercedes in Köln. Foto: Polizei Köln

Ein 21-Jähriger hat über seinen Rechtsanwalt eingeräumt, der gesuchte Autofahrer zu sein, der am 7. Januar einen Fußgänger totgefahren haben soll. Zuvor hätten sich die Ermittlungen bereits auf den Mann konzentriert, berichtete die Polizei am Mittwoch (18. Januar).

Ein 62 Jahre alter Fußgänger war beim Überqueren einer Straße am 7. Januar von der Limousine erfasst und durch die Wucht des Aufpralls ins Gleisbett der Stadtbahn geschleudert worden. Der Fußgänger starb, der Fahrer fuhr davon – ohne sich um das Opfer zu kümmern.

Aus dem Kühlergrill brach bei dem Unfall der Mercedes-Stern heraus und brachte die Ermittler schließlich auf die Spur des 21-Jährigen. In einer Tiefgarage sei schließlich das Tatfahrzeug, ein Mercedes C 63 S AMG, sichergestellt und auf Spuren untersucht worden.

Der 21-Jährige sei zuvor bereits wegen einer Verkehrsgefährdung aufgefallen. Zum Beschuldigten selbst habe die Polizei weiterhin keinen Kontakt aufnehmen können. Laut „Bild“ sei der Kosovare noch auf freiem Fuß.

dpa