Erneut brannte ein Auto: Polizei ertappt Feuer-Teufel auf frischer Tat in Porz-Wahn

Seit Beginn des Jahres wurden der Polizei im beschaulichen Köln-Porz-Wahn zehn mutmaßliche Brandstiftungen gemeldet. Im Mai 2022 spitzte sich die Lage zu: In nur einer Woche gerieten vier geparkte Autos in Brand. Nun haben die Ordnungshüter den Feuerteufel auf frischer Tat erwischt!
Feuerwehr Wahnheide
Die Freiwillige Feuerwehr ist in Köln-Porz-Wahnheide unterwegs. Foto: Daniel Evers/Freiwillige Feuerwehr Wahnheide
Feuerwehr Wahnheide
Die Freiwillige Feuerwehr ist in Köln-Porz-Wahnheide unterwegs. Foto: Daniel Evers/Freiwillige Feuerwehr Wahnheide

Zivilbeamte der Polizei Köln haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (7.-8. Juni) im Ortsteil Porz-Wahn einen 20 Jahre alten mutmaßlichen Brandstifter auf frischer Tat gestellt. Der festgenommene Kölner wird verdächtigt, jeweils zur Nachtzeit in Wahn und Wahnheide mindestens acht geparkte Pkw angezündet zu haben.

Gegen 22.30 Uhr hatten die Fahnder gesehen, wie der Verdächtige einen Garagenhof an der Frankfurter Straße verließ. In dem Innenhof bemerkten die Beamten eine Brandentwicklung an einem dort abgestellten Mercedes. Während ein Polizist die Flammen mit einem Feuerlöscher bekämpfte, stoppten seine Kollegen den Verdächtigen und fixierten ihn. In seiner Bekleidung stellten die Fahnder Brandbeschleuniger und ein Feuerzeug sicher. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmten die Polizisten weitere Brandbeschleuniger, zwei Computer und vier Tablets.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 15, auch zur Motivlage des mutmaßlichen Brandstifters, dauern an.

Erst kürzlichwar es in Rath-Heumar zu einem verheerenden Feuer in einem Wohnhaus gekommen, bei dem eine Person starb. Und auch in Bocklemünd trieb sich neulich ein antisemitischer Feuer-Teufel herum, der einen jüdischen Friedhof in Brand stecken wollte.