Drogenfund bei Düren: Albaner brettern mit einem Kilogramm Koks über A44

Da hatte die Kölner Autobahnpolizei mal wieder den richtigen Riecher. Am Donnerstagabend haben Beamte zwei Drogenkuriere buchstäblich aus dem Verkehr gezogen.
Kofferraum
Hier hatten die Kuriere das Drogenpaket versteckt. Foto: Polizei Köln
Kofferraum
Hier hatten die Kuriere das Drogenpaket versteckt. Foto: Polizei Köln

Die Zivilfahnder der Kölner Autobahnpolizei haben ein geschultes Auge für Kriminelle auf den Schnellstraßen des Rheinlands. Das haben die Ordnungshüter am Donnerstagabend (13. Oktober) mal wieder unter Beweis gestellt. Gegen 22.30 Uhr fiel den zivilen Fahndern ein Opel Meriva auf, der auf der A44 in Richtung Mönchengladbach (NRW) unterwegs war. Bei der Überprüfung des Nummernschilds dann die erste Unstimmigkeit: der Halter hat keinen Führerschein! Daraufhin gaben die Beamten den Fahrern des in Gelsenkirchen zugelassenen Minivans Anhaltezeichen – Endstation Raststätte!

Auf dem Parkplatz in Ruraue führten die Polizisten bei dem 35-jährigen Fahrer aus Albanien einen Drogentest durch, der prompt positiv auf Kokain und Amphetamin („Speed“) reagierte. Und der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Bei der anschließenden Fahrzeugdurchsuchung fanden die Beamten im Kofferraum neben der Mulde fürs Reserverad ein unter dem Autoteppich verstecktes Drogenpaket. Die beiden Albaner bretterten mit einem Kilogramm Kokain durch NRW! Zudem fanden die Ermittler 3000 Euro Dealgeld, zwei Klappmesser sowie mehrere Handys. Der Wagen wurde beschlagnahmt.

Im Laufe des Freitags (14. Oktober) werden die Drogenkuriere einem Haftrichter vorgeführt. Sie haben Anzeigen wegen illegaler Einfuhr von Kokain in nicht geringer Menge an der Backe. Zudem werde nun geprüft, ob Führerschein und Ausweisdokumente des Fahrers gefälscht sind.