Defibrillator-Einsatz am Flughafen Köln/Bonn: Bundespolizisten retten Reisendem das Leben

Spektakuläre Rettungsaktion an Ostersonntag: In einer Drehtür des Flughafens Köln/Bonn war ein Reisender zusammengebrochen. Wenig später wurde er durch Bundespolizisten reanimiert.
Reanimation Wiederbelebung Defibrillator
Foto: Shutterstock/Pressmaster
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Am Flughafen Köln/Bonn war ein Mann aus dem Iran an Ostersonntag aus bisher unbekannten Gründen zusammengebrochen und schwebte in Lebensgefahr. Besonders heikel: Zunächst hatte niemand den Vorfall bemerkt, da er im Eingangsbereich einer Drehtür der Abflugebene Ost im Terminal 2 zusammengebrochen war. Zu diesem Zeitpunkt waren dort nur wenige Besucher unterwegs. Was war passiert?

Ein aufmerksamer Beamter der Einsatzleitstelle der Bundespolizei entdeckte den Bewusstlosen über die Kameraüberwachung und alarmierte sofort zwei Kollegen und einen Rettungswagen. Die beiden Polizeibeamten trafen bereits eine Minute später um 22.12 Uhr am Unfallort ein und leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

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Bundespolizei rettet Mann am Flughafen Köln/Bonn das Leben

Im Verlauf der ersten Behandlung war der Mann kurzzeitig wieder ansprechbar, verlor jedoch daraufhin wieder das Bewusstsein. Da der Iraner sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, wurde durch die Ersthelfer ein Defibrillator eingesetzt. Die um 22.22 Uhr eingetroffenen Rettungssanitäter entschieden aufgrund des bedrohlichen Zustandes des Mannes, nicht auf den Notarzt zu warten, sondern ihn direkt ins Krankenhaus Köln-Porz einzuliefern.

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Im Nachgang des Einsatzes meldete sich die Leitstelle der Feuerwehr und teilte mit, dass den eingesetzten Kollegen der Bundespolizei, speziell den Ersthelfern mit dem Defibrillator, ein großes Lob zustehe, da dem Betroffenen durch diesen Einsatz wahrscheinlich das Leben gerettet wurde.