Nach Derby-Schlägerei: Kölner unterstützen Polizei bei Aufklärung

Die Kölner möchten die Polizei nun dabei unterstützen, die gewalttätige Auseinandersetzung am Ende des Bundesliga-Derbys zwischen Köln und Leverkusen aufzuklären.
Am 24. Spieltag der Bundesliga kommt es im Rhein-Energie-Stadion zum Rhein-Derby: Leverkusens-Fans zünden während des Spiels Pyrotechnik an. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Am 24. Spieltag der Bundesliga kommt es im Rhein-Energie-Stadion zum Rhein-Derby: Leverkusens-Fans zünden während des Spiels Pyrotechnik an. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat angekündigt, sich aktiv an der Aufklärung der Krawalle nach dem Derby gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen am Sonntag (0:2) zu beteiligen. In einer Vereinsmitteilung erklärte Geschäftsführer Philipp Türoff: „Wir stehen mit den verletzten Ordnern in Kontakt und hoffen, dass es allen schnell besser geht. Außerdem untersuchen wir die Vorgänge und unterstützen die täterorientierte Aufklärung der Vorfälle durch die Polizei.“ Der Verein verurteilte „die gewalttätigen Auseinandersetzungen (…), die zu Verletzungen bei Fans, Ordnern und Polizisten geführt haben“.

Gemäß den Angaben der Polizei vom Sonntagabend wurden bei den Zwischenfällen zwei Beamte verletzt und ein Ordner bewusstlos geschlagen. Gegen zehn Personen wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt, wobei zwei von ihnen sich in Polizeigewahrsam befanden. Es wurden Pyrotechnik, Fahrräder, Äste und Steine auf die Einsatzkräfte geworfen.

FC-Derby in Köln: Ordner mit Faustschlag bewusstlos geschlagen

Am Ende des Spiels gingen laut Polizeiangaben im Stadion mehrere Anhänger beider Lager aufeinander los. Dabei wurde ein Ordner mit einem Faustschlag am Kopf getroffen und brach bewusstlos zusammen. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Nach dem Spiel kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen drei Fans. Als die Polizei eingriff und die Beteiligten trennte, schlossen sich die Teilnehmer eines Fanmarsches der Situation an und griffen die Einsatzkräfte an. Der Marsch, der gerade mit 500 Menschen begonnen hatte, wurde in den Konflikt verwickelt. Laut Polizeiangaben wurden Gegenstände nach den Beamten geworfen. Unterstützungskräfte umzingelten die Angreifer und verhinderten weitere Angriffe.

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Mit Material der dpa