Bahnhof-West in Köln: Schüsse fallen auf voll besetzte RB48

Für die Fahrgäste der RB48 endete der Trip nach Köln am Samstag in einem Albtraum: Am Bahnhof-West angekommen, fielen Schüsse auf den stehenden Zug.
Bundespolizei: betroffene Fensterscheiben
Die RB48 wurde am Bahnhof-West angeschossen. Foto: Bundespolizei
Bundespolizei: betroffene Fensterscheiben
Die RB48 wurde am Bahnhof-West angeschossen. Foto: Bundespolizei

In der Nacht zu Samstag (18. Juni) schoss am Bahnhof Köln-West ein noch Unbekannter vermutlich mit einer Zwille auf eine stehende Regionalbahn. Zwei Fensterscheiben splitterten dabei oberflächlich, zum Durchschuss kam es nicht. Es gab keine Verletzten. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und sucht Zeugen.

Gegen 2 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei wegen Schüssen auf einen Zug zum Bahnhof Köln-West alarmiert. Auf die stehende RB48 wurde – vermutlich mit einer Zwille – geschossen. Die Ermittler konzentrierten sich zunächst auf das gegenüber liegende Mehrfamilienhaus.

Köln: Schüsse auf RB48 am Bahnhof-West

Der Bahnhof Köln-West wurde kurzfristig geräumt und abgesperrt. Nach Auswertung von Zeugenaussagen sowie einer Untersuchung des Zuges geht die Bundespolizei derzeit von einem Beschuss mit Metallgeschossen durch eine Zwille aus. Wegen des Polizeieinsatzes kam es zu bahnbetrieblichen Störungen: 21 Züge erhielten insgesamt 711 Minuten Verspätung, sieben Züge wurden umgeleitet, zwei Züge fielen komplett und vier teilweise aus.

Die Ordnungshüter suchen jetzt dringend Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise zu Identität oder Aufenthaltsort des oder der Schützen geben können. Hinweise an 0800/6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle.

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