ÖPNV-Streik in Köln: Das müssen KVB-Kunden jetzt wissen

Kunden der KVB müssen am Dienstag und Mittwoch wohl oder übel aufs Fahrrad, Auto, auf Mitfahrgelegenheit oder Züge der Deutschen Bahn umsteigen. Denn der ÖPNV streikt an gleich zwei Tagen. Bahnfahrer und Co. legen ihre Arbeit nieder.
Öffentlicher Personennahverkehr - Köln
Bahnen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Öffentlicher Personennahverkehr - Köln
Bahnen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag (5. März) und Mittwoch (6. März) zu einem NRW-weiten ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Dies bedeutet, dass an diesen Tagen keine Stadtbahn-Fahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Busfahrten erfolgen können.

KVB-Streik: Alle Fakten im Überblick

  • Ab Dienstagmorgen (5. März, 3 Uhr) bis (wahrscheinlich) einschließlich Donnerstagmorgen (7. März, 3 Uhr) streiken die KVB.
  • Auch die Bonner Stadtwerke streiken (Linie 16 und 18).
  • Es fahren keine Bus- und Bahnlinien der KVB – bis auf die von Subunternehmen durchgeführten Busse (siehe elektronische Fahrplanauskunft).
  • Alternativen zur KVB sind S-Bahnen, Regionalexpressbahnen (RE) oder Regionalbahnen (RB).
  • Kundencenter und Vertriebsstellen der KVB bleiben geschlossen.

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ÖPNV-Streik in Köln: Wann fahren die KVB wieder?

Der Betrieb der KVB wird wahrscheinlich erst zum Beginn des Betriebstages am frühen Donnerstagmorgen (7. März, 3 Uhr) wieder aufgenommen.

Anlass für den Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe für die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV.

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Auf diese Alternativen können KVB-Kunden umsteigen

Eine gute Nachricht vorweg: Pendler, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, werden nicht komplett stehen gelassen. Die KVB weist für Streiktage gewöhnlich darauf hin, dass die Verkehre der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht durch den Streik der Gewerkschaften betroffen sind. Kunden der KVB können somit auch auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen. Innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln.

Die KVB weist zudem darauf hin, dass bei einem Streik die Mobilitätsgarantie des Unternehmens nicht gelte.

ÖPNV-Streik in Köln: Wenige KVB-Busse fahren trotzdem

Die KVB betont wieder auf ihrer Webseite, dass ein Teil der Busse trotz des Streiks fahren, denn diese werden von Subunternehmen befahren. Dabei handelt es sich nicht um bestimmte Buslinien, sondern um einige wenige Busse aller Linien.

Alle stattfindenden Busfahrten werden in der Fahrplanauskunft angezeigt.