„Neue Mitte Köln“: Zieht der Hauptbahnhof nach Kalk um?

Um den den Verkehrsknotenpunkt rund um den Kölner Dom zu entlasten und das Leben in der Innenstadt zu verbessern, plant ein Architekten-Duo die Verlagerung des Kölner Hauptbahnhofs nach Kalk.
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Köln-Kalk: Hier könnte der HBF bald stehen. Foto: Neue Mitte Köln
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Köln-Kalk: Hier könnte der HBF bald stehen. Foto: Neue Mitte Köln

Der Kölner Hauptbahnhof auf der Schäl Sick? Wenn es nach den Architekten Paul Böhm und Paul Bauwens Adenauer ginge, wäre das schon bald Realität. Das Duo plant eine Verlagerung des Bahnhofs vom linksrheinischen Zentrum ins rechtsrheinische Kalk. „Neue Mitte Köln“ haben sie ihr Projekt getauft, das derzeit noch Unterschriften sammelt.

Mit dem neuen Konzept soll der überlastete Knotenpunkt am Hauptbahnhof entlastet werden. Der jetzige Hauptbahnhof soll als Regionalbahnhof umfunktioniert werden, der Fernverkehr würde dann komplett in Kalk abgewickelt werden.

 

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„Neue Mitte Köln“: Hauptbahnhof soll nach Kalk umziehen

Der Vorteil: Viele Züge müssten nicht mehr das Nadelöhr Hohenzollernbrücke befahren. Dort wollen die kreativen Architekten dann Parks und andere grüne Nutzflächen errichten. Sollte das Projekt umgesetzt werden, so könnte die Stadt Köln weiter Richtung Osten, bis nach Kalk und Mülheim wachsen, erklärten die Architekten gegenüber Ippen-Media.

Paul Bauwens Adenauer, Enkel von Kölns einstigem Oberbürgermeister Konrad Adenauer, sagte der Mediengruppe: „Im Rechtsrheinischen schafft man einen neuen Punkt, einen Magneten, auch für die Stadtentwicklung. So kann sich die Stadt über den Rhein weiterentwickeln.“

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