Nach Social-Media-Hype: KVB repariert „Jesus“-Unfallstelle am Hauptbahnhof

Es war ein Riesen-Hype um das Loch, das 2018 an der Kölner Haltestelle Dom/Hauptbahnhof entstanden war, als ein als Jesus verkleideter Jeck versehentlich sein Holzkreuz in die Decke rammte. Nachdem der Medien-Wirbel um den lustigen Karnevalsunfall jetzt sogar bis nach Australien reichte, hat die KVB das Loch in der Decke notdürftig repariert.
Die notdürftig reparierten Löcher an der Haltestelle Dom/Hauptbahnhof in Köln. Foto: NicRave/Reddit
Die notdürftig reparierten Löcher an der Haltestelle Dom/Hauptbahnhof in Köln. Foto: NicRave/Reddit

Mit einem riesengroßen Holzkreuz war ein als Jesus verkleideter Jeck an den tollen Tagen 2018 in Köln unterwegs, um Straßenkarneval zu feiern. An der Haltestelle Dom/Hauptbahnhof nahm er die Rolltreppe vom U-Bahnbereich nach oben ins Erdgeschoss.

Im oberen Drittel der Rolltreppe passierte es: Plötzlich blieb sein Holzkreuz in der Decke stecken und hinterließ ein riesiges Loch. Die Aktion sorgte für Gelächter und wurde zufällig auch gefilmt. Binnen der vergangenen sechs Jahre sammelte das Video über 16.000 Klicks auf Youtube.

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Ein Klick stammte von einem Australier, der im Februar 2024 sogar über 14.000 Kilometer nach Köln reiste, um sich das prominente Loch in der Haltestelle genauer anzusehen. Von seiner absurden Reise berichtete er auf Reddit.

Dieses Bild teilte der Australier auf Reddit. Foto: towerbooks3192/Reddit

KVB repariert Loch in der Decke nach sechs Jahren – aber nur notdürftig

Nachdem mehrere Medien über die verrückte Reise des Australiers berichtet hatten, hat die KVB nun mit einer notdürftigen Reparatur reagiert.

„‚Jesus takes the escalator‘ was kölsches Kulturgut“, schreibt Nutzer NicRave zu einem aktuellen Foto der Haltestelle auf Reddit. Auf dem Bild ist das Loch mit einer weißen Masse zugespachtelt zu sehen (siehe Bild oben).

Der Australier, der auf Reddit unter dem Pseudonym Towerbooks3192 aktiv ist, verfolgt die aktuellen Geschehnisse rund um die beschädigte KVB-Haltestelle, die mittlerweile einen echten Kultstatus erreicht hat. Er werde nun von Schuldgefühlen geplagt. „Ich fühle mich schlecht, wenn ich das sehe. Ich war der Typ, der den ganzen Weg von Australien dorthin gereist ist. Dieses Meme war immer in meinem Kopf, seit ich es gesehen habe“, kommentiert er das Foto des notdürftig gefixten Deckenlochs.

Wann und warum die Reparatur jetzt sechs Jahre nach dem Unfall stattgefunden hat, ist ungewiss. Für eine Tonight-News-Anfrage war die KVB am Montagmittag nicht zu erreichen.

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