Kreatives Drogenversteck: Dealer nähen Pillen in Mund-Nasen-Schutz ein

Hochkreativ sind zwei junge Männer geworden, die offenbar mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln dealen. Sie hatten sämtliche Pillen in ihren Masken eingearbeitet.
Medikamente
Pillen wie diese fanden die Bundespolizisten in den Masken der Schmuggler. Foto: Matthias Hiekel/ZB/dpa
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Pillen wie diese fanden die Bundespolizisten in den Masken der Schmuggler. Foto: Matthias Hiekel/ZB/dpa

Versteck mitten im Gesicht: Zwei Männer in Köln sind mit rezeptpflichtigen Pillen auffällig geworden, die trickreich in ihre Mund-Nasen-Masken eingearbeitet waren. Das Versteck deckten Beamte in der Nacht von Freitag auf Samstag auf, wie die Bundespolizei mitteilte.

Die beiden 24 und 25 Jahre alten Männer seien am Kölner Hauptbahnhof angetroffen und zunächst zur Dienststelle gebracht worden, da sie sich nicht hätten ausweisen können. Bei einer Durchsuchung fanden Polizisten in Summe 33 Pillen, die in den Innenseiten ihrer medizinischen Masken eingearbeitet waren. Die Männer hatten sie direkt vor dem Mund getragen.

Rezepte für die Arzneimittel konnte das Duo den Angaben zufolge nicht vorlegen. Die Medikamente wurden daher sichergestellt und eine Strafanzeige wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verfasst. Anschließend entließen die Polizisten die Männer wieder – mitsamt frischen Masken.

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dpa