Koks im Intimbereich und im Magen: Kölner Zoll macht Mega-Entdeckung

Drei Drogenkuriere waren in Zügen von den Niederlanden nach Köln unterwegs, um die Domstadt mit Drogen zu beliefern. Ihre Verstecke waren mehr als ungewöhnlich.
Foto: Shutterstock/DedMityay
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Im Januar zog der Kölner Zoll bei Zugkontrollen mehr als 1,2 Kilogramm Kokain und knapp 4,2 Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von knapp 130.000 Euro aus dem Verkehr.

„Nachdem wir im letzten Jahr bereits eine Zunahme beim Drogenschmuggel in Zügen hatten, setzt sich dieser Trend direkt Anfang des neuen Jahres fort. Dass die Drogen dabei auch immer wieder hochriskant im Körper geschmuggelt werden, zeigt der Aufgriff einer 38-jährigen Venezolanerin. Sie hatte 310 Gramm hochreinen Kokains in ihrem Intimbereich versteckt“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

Kölner zoll stellte Kokain und Marihuana in Zügen sicher

Insgesamt drei Großaufgriffe gelangen den Beschäftigten der Kölner Kontrolleinheit Verkehrswege, welche für die Bekämpfung des Drogenschmuggels auf der Straße und der Schiene spezialisiert ist.

Die Frau aus Venezuela, ein 33-jähriger Kroate und ein 42-Jähriger aus Jamaika wurden auf ihrer Rückreise aus den Niederlanden nach Deutschland im Kölner Raum kontrolliert. Nach widersprüchlichen Angaben der Schmuggler zum Grund oder konkretem Ziel ihrer Reise, verriet ein Drogenwischtest an den Händen den Kontakt mit verschiedenen Drogen. Die genaue Überprüfung der Personen und des Gepäcks war die Folge.

Kölner Zoll erwischte Jamaikaner mit Koks im Magen

„Der Mann aus Kroatien hatte einen ganzen Koffer voller Marihuana dabei. Die knapp 4,2 Kilogramm waren in acht verschweißte Plastiktüten verpackt und ließen sich natürlich schwer verstecken. Im Gepäck des Jamaikaners befand sich ein großer Bluetooth-Lautsprecher gefüllt mit 74 szenetypischen Kokain-Bodypacks. Eine Röntgenaufnahme in einem Krankenhaus zeigte weitere acht Kokainbehältnisse, die der Mann noch im Körper hatte. Insgesamt waren es mehr als 900 Gramm Kokain“, so Ahland weiter.

Nähere Angaben zu den einzelnen Sachverhalten können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen.

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