Kölner Polizei installiert 26 Überwachungskameras – in diesem Veedel

Drogendeals auf offener Straße, dicke Autos in zwielichtigen Gassen und ständige Razzien in dubiosen Cafés: So oder schlimmer sieht der Alltag in Köln-Kalk aus. Die Polizei will Kriminelle nun mit Kameras überwachen.
Kamera
Symbolbild Foto:APChanel/Shutterstock

Die Kölner Polizei will in den kommenden Wochen 26 weitere feste Videokameras zur Überwachung installieren. Sie sollen alle im Stadtteil Kalk aufgehängt werden, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Teile Kalks gelten als Kriminalitätsschwerpunkte.

In der Innenstadt gibt es bereits rund 70 Kameras – unter anderem im Partyviertel an den Kölner Ringen und am früheren Drogen-Hotspot Ebertplatz. Die neuen Kameras sollen an der Kalker Hauptstraße, der Kalk-Mülheimer Straße und am Bahnhof Trimbornstraße installiert werden. Alle Standorte sind nur einige hundert Meter vom Kölner Polizeipräsidium entfernt – so können Beamte schnell vor Ort sein. Mit dem Aufbau soll laut der Behörde im Winter begonnen werden.

Kameras dürfen nur filmen, wenn „wiederholt Straftaten begangen wurden“

Wie jüngst aus einer Information an den Innenausschuss des Landtags hervor ging, gibt es in ganz NRW rund 170 feste Polizei-Kameras. In der Düsseldorfer Altstadt waren zuletzt vier weitere in Betrieb genommen worden. Laut Polizeigesetz dürfen Kameras nur filmen, wenn „wiederholt Straftaten begangen wurden und die Beschaffenheit des Ortes die Begehung von Straftaten begünstigt“ oder „weitere Straftaten“ begangen werden könnten. Die Aufnahmen müssen nach 14 Tagen gelöscht werden, wenn man sie nicht zum Beispiel für Ermittlungen braucht.

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