Köln: S-Bahn-Passagier schaut Pornos und onaniert vor Mädchen (9)

Am Karnevalswochenende hat ein bereits einschlägig polizeibekanntes Sex-Ferkel erneut zugeschlagen! Der Mann schaute in der S-Bahn von Düsseldorf nach Köln Pornos auf dem Handy und onanierte. Zu allem Überfluss blickte er zwischendurch immer zu einem neunjährigen Mädchen, das mit seiner Mutter unterwegs war.
Bundespolizei Köln HBF
Die Bundespolizei rückte zum Gleis an, als die S-Bahn in Köln hielt. Bild: Bundespolizei
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Die Bundespolizei rückte zum Gleis an, als die S-Bahn in Köln hielt. Bild: Bundespolizei

Am Samstagnachmittag eilte eine Streife der Bundespolizei zum Gleis 3 des Hauptbahnhofes Köln, um bei einem einfahrenden Regionalzug einen Tatverdächtigen zu stellen. Eine Mutter teilte den Beamten mit, dass sie und ihr Kind mit der Bahn von Düsseldorf nach Köln fuhren, als sie beobachten konnten, wie der Düsseldorfer augenscheinlich einen pornografischen Film auf seinem Handy schaute und dabei onanierte.

Dabei schaute er mehrfach in Richtung des neunjährigen Mädchens. Der 33-jährige Tatverdächtige wurde auf der Wache der Bundespolizei überprüft. Es stellte sich heraus, dass er bereits wegen Sexualdelikten in Erscheinung getreten war. Ein freiwilliger Atemalkoholwert verlief negativ. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ein. Der Beschuldigte verließ nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle.

Welche Strafe droht bei Erregung öffentlichen Ärgernisses?

Erregung öffentlichen Ärgernisses wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft. Häufig liegt jedoch lediglich eine Ordnungswidrigkeit vor. Die Erregung öffentlichen Ärgernisses im Sinne des § 183a StGB ist eng mit der Exhibitionistischen Handlung (§ 183 StGB) verbunden.

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