Panikmache wegen Unwetterwarnung? – Nicht zu warnen hätte fatal enden können

Weil in Köln das Unwetter weniger gefährlich war, als angekündigt, reden manche Menschen von Panikmache. Die Warnungen aber waren richtig.
Unwetter in Nordrhein-Westfalen Köln
Foto: Marius Becker/dpa
Unwetter in Nordrhein-Westfalen Köln
Foto: Marius Becker/dpa

Bei den heftigen Unwettern am Freitag, den 20. Mai, ist die Domstadt Köln glimpflich davon gekommen. Zwar wurde auch hier eine Warnung vor möglichen Tornados sowie schweren Gewittern herausgegeben, letztlich blieb es aber weitestgehend ruhig in der Rheinmetropole.

Das aber rief einige Schlaumeier in den sozialen Netzwerken auf den Plan, die von „Panikmache“ sprachen und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) Falschinformationen vorwarfen. Dies allerdings ist eine Fehleinschätzung.

Denn wie es auch hätte laufen können, zeigen die schrecklichen Bilder aus Ostwestfalen, wo tatsächlich Tornados durchgezogen sind und eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben. Samt Verletzte und hohem Sachschaden.

Stadt hat richtig gehandelt

Wäre am Ende nämlich nicht gewarnt worden, wären die Vorwürfe ebenso schnell bei der Hand gewesen, warum denn nicht frühzeitig etwas gesagt worden wäre. So aber haben die Meteorologen in und um Köln alles richtig gemacht. So wurden Schulen früher geschlossen, Veranstaltungen abgesagt und alle Bewohner auf mögliche Katastrophenfälle zumindest gedanklich vorbereitet.

Am Ende können sich alle Kölner glücklich schätzen, dass nichts passiert ist. Denn Bilder wie in Paderborn möchte in Köln sicher niemand sehen. Zumal es nur wenige Kilometer rheinaufwärts für die Sicherheitskräfte und Feuerwehren in Düsseldorf schon genug zu tun gab. Daher ist es unangebracht, von Panikmache zu sprechen.

Vielmehr zeigt dies, wie wichtig Warnungen vor den Unwettern geworden sind. Sonst wäre nämlich noch viel mehr passiert.

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