Ottmar-Pohl-Platz in Köln: Hier sollen Kinder fit für den Straßenverkehr gemacht werden

Neue Nutzung für den Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk – hier sollen Kinder Übung für den Straßenverkehr erlangen.
Verkehrsübungsplatz in Köln-Kalk
So sieht der neue Verkehrsübungsplatz in Köln-Kalk. Foto: Stadt Köln
Verkehrsübungsplatz in Köln-Kalk
So sieht der neue Verkehrsübungsplatz in Köln-Kalk. Foto: Stadt Köln

In den vergangenen Monaten und Jahren hat es einige Nutzungsmöglichkeiten für den Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk gegeben. Zwischenzeitlich wurde dort geimpft, auch Fahrräder wurden dort schon versteigert. Nun übernehmen die Kinder den Platz in Köln – und sollen sich dort austoben.

Eine durchaus große unbebaute Fläche mitten in Köln-Kalk – lange hat es für den Ottmar-Pohl-Platz keine Nutzung gegeben, die von langer Dauer war. Im vergangenen Jahr, als in ganz Köln verteilt die mobilen Impfteams für die Corona-Impfungen ausrückten, wurde auch hier gepikst. Auch Fahrrad-Versteigerungen wurden vor Ort schon durchgeführt.

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Die Fahrräder wird es auch künftig auf dem Platz geben – aber nicht als Kaufobjekt. Stattdessen sollen Kinder und Heranwachsende auf dem Ottmar-Pohl-Platz fit für den Straßenverkehr gemacht werden. Entsprechend wurde auf einer Fläche von 25×28 Metern ein Verkehrsübungsparcours eingerichtet.

Dort sind nicht nur entsprechende Fahrbahnmarkierungen für die Kinder zu sehen, sondern auch zum Beispiel ein Kreisverkehr, Zebrastreifen oder Stoppschilder. Es wurde alles realitätsnah eingerichtet, sodass die Umstellung im echten Straßenverkehr möglichst gering ist.

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Kinder, die in Großstädten wie Köln aufwachsen, haben es sicherlich schwerer, in Ruhe ihre erste Meter auf dem Fahrrad zu machen. In ländlicheren Gegenden können Eltern und Kinder dafür einfach in abgelegenere Bereiche fahren und sich dort in Ruhe Routine holen. Es ist wiederum in Stadtteilen wie Kalk nicht einfach, solch verkehrsberuhigte Bereiche überhaupt zu finden.

In den kommenden Jahren könnte der Verkehrsparcours auf dem Ottmar-Pohl-Platz seinen Teil dazu beitragen, dass die Kinder vor ihrer Fahrradprüfung schon jede Menge Übung auf dem Rad haben und anschließend sicher durch den Straßenverkehr kommen. Das ist nicht nur im Interesse der Kinder selbst, sondern auch der Eltern, anderer Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt der Stadt Köln selbst, wenn es zu möglichst wenigen Zwischenfällen auf den Straßen der Domstadt kommt.