Kölner will Impfpass digitalisieren – Apothekerin wird skeptisch

Dumm gelaufen: Ein 31 Jahre alter Kölner hatte versucht, seinen gefälschten Impfpass in einer Apotheke digitalisieren zu lassen. Doch ein Detail machte die Angestellte stutzig.
gefälschte Impfpässe
Sichergestellte Impfpässe Foto: Polizei Köln

Ein 31 Jahre alter Impfskeptiker hatte am Montagnachmittag eine Apotheke in Köln-Höhenberg aufgesucht, um seinen Impfausweis zu digitalisieren, den QR-Code und damit das Ticket in die Freiheit endlich auf dem Smartphone zu haben.

Doch ein Detail machte die Apothekenkraft skeptisch. Zwischen Zweit- und Drittimpfung lagen nur acht Wochen. Bis zum Booster sollen Geimpfte nach der Zweitimpfung allerdings fünf Monate warten. Kürzlich vermeldete das Land NRW zwar, dass der Booster bereits vier Wochen nach der Zweitimpfung möglich sei. Dies wurde einen Tag später allerdings revidiert. Die 36-Jährige rief prompt in der Arztpraxis an, in der der Mann angeblich geimpft wurde. Und siehe da: Er war dort nie als Patient registriert worden.

Impfpass gefälscht: Kölner hat Anzeige wegen Urkundenfälschung an der Backe

Dann räumte er selbst ein, den Impfpass für 200 Euro auf der Straße erworben zu haben. Unter Berücksichtigung der Änderungen der Strafvorschriften Ende November ermittelt die EG „Stempel“ gegen den Mann wegen Urkundenfälschung und gegen den unbekannten Verkäufer wegen Herstellung von unrichtigen Blankett-Impfausweisen.

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